Am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) gastiert der Hallesche FC im Sportpark Höhenberg. Nach zwei Niederlagen in Folge will der HFC zurück auf die Siegesstraße, doch Personalsorgen und zwei Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft machen den Rot-Weißen das Leben schwer. Doch mit Michael Eberwein haben sie den Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen.

Am vergangenen Spieltag verlor der HFC trotz kämpferischer Leistung gegen die Reserve des BVB mit 1:2. Terrence Boyds Ausgleichstreffer reichte am Ende nicht. So konnte die Dortmunder U 23 nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg verbuchen.

 

Gegen Dortmund „fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“

Unter der Woche äußerte sich HFC-Sportchef Ralf Minge zur aktuellen sportlichen Lage. „Gegen Dortmund stimmte der Einsatz, der Wille. Es fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“, so der 61-Jährige. Das Glück war auf Seiten der Schwarz-Gelben, die dank des Doppelpacks von Immanuel Pherai (30., 63.) die Auswärtspunkte einstrichen.

Minge haderte im Interview mit Liga3-online.de mit der Offensivleistung der Rot-Weißen, sah aber auch, dass die Mannschaft „mit aller Macht auf das Tor gedrängt hat. In einer anderen Phase der Saison hätten wir die Partie vermutlich komplett gedreht. Aber das soll bestimmt keine Entschuldigung sein.“

 

Abwehr als Achillesferse

Dabei hat der Hallesche FC mit dem Anführer der Torjägerliste Michael Eberwein (10 Treffer) und Terrence Boyd (6 Treffer) ein Offensivduo, welches mehr als die Hälfte aller HFC-Tore geschossen hat. Doch die Abwehr ist die Achillesferse der Mannschaft. Bereits 25 Tore hat die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt kassiert, mehr als 1,5 Gegentreffer pro Spiel.

„Wir sind hinten zu anfällig, machen Fehler, kriegen zu viele Elfmeter gegen uns. Das ist ein deutliches Indiz“, sagte Minge in Anbetracht der bereits sieben verursachten Strafstöße. Kein Team in der 3. Liga foulte mehr im eigenen Sechszehner (der zweitplatzierte in dieser Statistik, der TSV Havelse, kommt auf vier verursachte Elfmeter).

 

Große Personalsorgen bei beiden Teams

Des Weiteren plagen den Halleschen FC eine geraume Anzahl verletzter Spieler. So wurde am Freitagmorgen bekannt gegeben, dass Terrence Boyd aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nicht gegen die Viktoria auf dem Platz stehen wird. Zudem fehlen am Sonntag Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Toni Lindenhahn (Knorpelschaden), Jan Löhmannsröben (Trainingsrückstand), Sven Müller (Sprunggelenkfraktur), Sören Reddemann (Wadenbeinbruch), Marcel Titsch Rivero (Wadenprobleme) und Tom Zimmerschied (Aufbautraining).

Die Personalsorgen verschärften sich bei den Rot-Weißen, als vor dem Training am Dienstag zwei Spieler positiv auf Corona getestet worden waren. Die beiden geimpften Personen begaben sich umgehend in Quarantäne. Bereits am Mittwoch konnte das Training wieder aufgenommen werden. Trainerstab und Spieler werden derzeit täglich einem Schnelltest unterzogen, vor der Abreise nach Köln ist zudem ein PCR-Test geplant.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

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