Wenn Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev derzeit auf seinen Kader schaut, dann hat er wieder mehr Optionen. Schon zum Trainingsauftakt am 3. Januar kehrten einige Spieler ins Training zurück. Andere wie André Weis, Steven Lewerenz, Sead Hajrović und Michael Seaton sind neu im Team der Höhenberger.

Steffen Lang, der sich Mitte Dezember in der Partie gegen den KFC Uerdingen einen Nasenbein-, Augenuterboden- und Jochbeinbruch zugezogen hatte, hat beispielsweise zu Jahresbeginn das Training wieder aufgenommen. Er bestritt auch einige Vorbereitungspartien – allerdings mit Gesichtsmaske.   

Dennoch muss Dotchev weiterhin auf den einen oder anderen Langzeitverletzten verzichten. Keeper Daniel Mesenhöler zog sich Ende November beim Training eine schwere Schulterverletzung zu. Danach unterzog sich der 24-Jährige einer Operation. Inzwischen ist er in der Reha. Er wird noch mindestens zwei Monate pausieren müssen.

Fabian Holthaus erlitt Anfang Dezember beim Auswärtsspiel in Würzburg einen Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk. Inzwischen konnte der 25-Jährige das Lauftraining wieder aufnehmen. Vermutlich kann er in drei bis vier Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Moritz Fritz, der an einer komplizierten Sehnenreizung am hinteren, linken Oberschenkel leidet, soll in den kommenden Wochen wieder ins Mannschaftstraining eingegliedert werden. Er wird der Viktoria voraussichtlich noch eine Weile fehlen.

Ernesto Carratala Jimenez zog sich nach dem Trainingsstart im Januar einen Muskelfaserriss zu. Nach aktuellem Stand wird er das Training in zwei Wochen wieder aufnehmen können.

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Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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