Viktoria Köln und TuS Köln rrh. 1874 intensivieren Zusammenarbeit

In der Merheimer Heide bereits Nachbarn, in der Zukunft noch enger miteinander verbunden: Der Fußballklub Viktoria Köln und der Mehrspartenverein TuS Köln rrh. 1874 e.V. planen, die positive Zusammenarbeit zu intensivieren.

„Wir wollen unsere Kooperation mit dem TuS verstärken“, sagt Yannik Hohmann, Teil der Doppelspitze des Viktoria-Nachwuchsleistungszentrums, „diesbezüglich werden gerade verschiedene Möglichkeiten ausgelotet.“ Als Geste des guten Willens spendet Hohmann im Namen der Viktoria zehn Bälle an die Fußballabteilung des TuS Köln rrh. 1874, dessen Mädchen- und Frauenfußballabteilung die größte im rechtsrheinischen Gebiet darstellt und für eine herausragende Nachwuchsarbeit bekannt ist.

Auch Celina Lubahn Greppler, 2. Vorsitzende des TuS Köln rrh. 1874 e.V., sieht in der engeren Kooperation eine Win-win-Situation: „Wir haben in den letzten Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der Viktoria aufgebaut, die wir nun weiter intensivieren wollen. Auch wenn Viktoria Köln durch die Ballspende vor allem den Mädchen- und Frauenfußball fördert, soll die intensivere Kooperation dem ganzen Verein zugutekommen. Auf den Ausbau der guten Nachbarschaft im Höhenberger Sportpark freuen wir uns.“

Bereits jetzt nutzen beide Klubs die Infrastruktur des Nachbarvereins. So konnte der Turn- und Sportverein auf die Plätze der Viktoria ausweichen, als eine Laufbahn auf dem TuS-Sportplatz gebaut wurde. Auf der anderen Seite nutzt die Viktoria unter anderem die Tartanbahn des Nachbarvereins.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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