Vussball für alle, dafür steht Viktoria Köln. Beim Drittligaheimspiel gegen den Halleschen FC (2:2) am 10. September war die Inklusionsmannschaft des FC Germania Zündorf, die auch schon bei der offiziellen Saisoneröffnung im Juli mit dabei war, als Einlaufmannschaft mit von der Partie im Sportpark Höhenberg.

Ein kurzes Video, das die Viktoria dazu auf ihren Social-Media-Kanälen postete, berührt offenbar die Fans und geht viral. Bis Mittwochvormittag erreichte der Beitrag allein auf Facebook über eine Million Menschen.

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„Nicht nur diese beeindruckende Zahl zeigt und bestätigt uns darin, wie sehr das Thema den Menschen am Herzen liegt“, erklärt Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock und verrät: „Wir planen schon bald, eine eigene inklusive Mannschaft im Verein zu etablieren.“

Dabei ist das Thema nicht neu auf der Schäl Sick. Bereits im Juli 2021 veranstaltete die Viktoria in Höhenberg ihre erste Inklusionspartie, bei denen die Spieler unserer B-Jugend mit den Vussballspielern mit Behinderung von der Gold-Kraemer-Stiftung in zwei Teams gemischt wurden.

Die Jungs und Mädchen vom Team Bananenflanke Köln e.V. unterstützen im Oktober letzten Jahres unsere Balljungen beim großen Benefizturnier, dem PSD-Bank Cup.  Seit Januar überträgt das für Menschen mit Sehbehinderung konzipierte Vussballradio Schäl Sick die Viktoria-Spiele im Internet und die Heimspiele in Höhenberg via Funksignal auch im Stadion.

Kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen den VfB Oldenburg (13 Uhr) wird die Viktoria wieder Kindern und Jugendlichen des JULE-Clubs von der Lebenshilfe Köln e.V. ein besonderes Stadionerlebnis ermöglichen, wie bereits im April gegen Borussia Dortmund II.

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Zuletzt machten sich Lisa Schiepan und Lea Schmitz (Gemeinwohl und CSR Viktoria Köln) bei den Fußball-Inklusionstagen, die vom 16. Bis 18. September auf dem Kölner Roncalliplatz stattfanden, ein Bild von der Bandbreite des Handicap-Fußballs.

Das von der DFB-Stiftung Sepp Herberger gemeinsam mit dem Fußball-Verband Mittelrhein, der Stadt Köln und dem 1. FC Köln ausgerichtete Event soll auch 2023 und 2024 wieder im Schatten des Kölner Doms stattfinden. „Dann möchten wir auch mit einer eigenen Mannschaft vor Ort sein“, erklärt Geschäftsführer Eric Bock, den Aufbau eines inklusiven Teams voranzutreiben.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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