Endlich wieder! Am Mittwochabend fand der erste Viktoria-Fanabend der Saison 2022/23 statt. Im VIP-Zelt des Sportpark Höhenbergs stellten sich Torwarttrainer Alex Bade und Sportvorstand Franz Wunderlich den Fragen der Fans. Thema war natürlich auch die Verpflichtung von Mike Wunderlich, die erst zwei Stunden zuvor bekannt geworden war. „Bei Mike war für uns klar, dass er ein Spieler ist, der uns sehr schnell hilft“, erklärte Franz Wunderlich den Transfer seines Sohnes. 

Stellte aber auch klar: „Mike wird aber auch mit Sicherheit kein Kapitän, unser Captain ist ganz klar Marcel Risse! Cello nimmt seine Rolle super an.“

Zuvor stellte sich Alex Bade, nun seit knapp einem Monat als Nachfolger des jetzigen Teammanagers Georg Koch im Amt, nochmal den Viktoria-Anhängern vor und verriet dabei sogar seine Lebensplanung: „Ich war zuletzt in Wien und in Budapest, zwei sehr schönen Städten. Trotzdem haben wir uns als Vamilie ja nicht umsonst entschieden, in Köln zu bleiben. Wir fühlen uns hier einfach am wohlsten. Das hat sich über all die Jahre so ergeben. Der Entschluss steht fest, dass wir als Vamilie bis ans Ende unserer Tage hier bleiben werden.“

Doch natürlich wollten unsere treuen Fans auch sportliche Themen mit Bade besprechen. So ging es etwa darum, wie Bade die Rolle des Torhüters im System von Viktoria Köln sieht: „Die Viktoria stand auch in der Vergangenheit immer dafür, dass sie von hinten heraus immer sehr gepflegten Vussball gespielt hat. Da ist die Viktoria schon immer herausgestochen in der 3. Liga. Dabei wollen wir natürlich bleiben und arbeiten daran, dass die Jungs weiterhin Bälle fangen und hintenrausspielen können“, erklärte Bade mit einem Augenzwinkern. 

Außerdem schilderte der gebürtige Berliner seine ersten Eindrücke des Torhüterteams: „Schon in den Gesprächen mit Olaf und Franz ein spannender Punkt, dass wir hier bei Viktoria Köln eine sehr interessante und entwicklungsfähige Torhütergruppe haben. Neben Ben (Voll, Anm. d. Red.), der eine wirklich tolle Hinserie gespielt hat, ist auch noch Elias (Bördner, Anm. d. Red) da und präsentiert sich im Training wirklich hervorragend. Mit Kevin (Rauhut, Anm. d. Red.) als ‚Rudelpapa‘ sind wir wirklich ideal besetzt. Kevin gibt in jedem Training Vollgas und leitet die Jungs mit“, schwärmte der frühere Bundesliga-Torwart. Und schaut zuversichtlich in die Zukunft: „Vor allem Ben und Elias sind noch jung und haben ein riesiges Talent!“

Doch zum Ende des Vussballjahres durfte auch ein sportliches Fazit von Franz Wunderlich nicht fehlen. Und das fällt, wenig überraschend, positiv aus: „Ich denke am Ende können wir mit einem sehr guten Gefühl in die Pause gehen“, so der Sportvorstand. „Am Anfang sind wir sehr gut in die Saison gekommen, hatten dann etwas Probleme, sicherlich auch bedingt der Verletzungen beispielsweise von André Becker, zudem brauchte der ein oder andere Neuzugang auch etwas Eingewöhnungszeit. Entscheidend war, dass wir nach der Niederlage gegen Elversberg einen sehr intensiven Austausch mit der Mannschaft und dem Trainerteam hatten. Die Umstellung auf eine defensive Dreierkette hat sich bewährt.“

Doch bevor der gemütliche Abend mit einem leckeren Früh Kölsch und einer kleinen Mahlzeit beendet war, sprachen die Fans sowie Wunderlich und der anwesende Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock den Sonderzug an. Denn wie ihr sicherlich bereits mitbekommen habt, wollen wir am Karnevalssamstag 2023 (18. Februar) mit Euch gemeinsam im Sonderzug zum Auswärtsspiel zu Dynamo Dresden fahren. Doch ist dafür eine Mindestanzahl an Teilnehmer:innen erforderlich, sodass wir um verbindliche Anmeldung bis zum 1. Januar 2023 bitten. Wir freuen uns sehr auf die Fahrt mit Euch, hier könnt Ihr Euch direkt anmelden!

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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