Nach dem ersten Sieg der Saison steht am Sonntag um 14.00 Uhr der nächste Gegner vor dem Sportpark Höhenberg: Mit dem FC Ingolstadt 04 kommt ein echter Aufstiegsanwärter auf die Schäl Sick.

Nach dem Aus im DFB-Pokal (Fortuna Düsseldorf, 0:1) legte der FCI einen Einstand nach Maß in der 3. Liga hin: Zum Auftakt schlug man KFC Uerdingen mit 2:1, es folgte ein Auswärtssieg beim Halleschen FC (2:0). Doch am Wochenende verloren die Schanzer trotz guter Chancen gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:1. FCI-Trainer Tomas Oral betitelte nach dem Spiel die Fehlerquellen: „Viele kleine Fehler, technische Fehler, wir waren nicht sauber genug im Passspiel.“ Doch generell sah der Trainer, der letztes Jahr knapp in der Aufstiegs-Relegation am 1. FC Nürnberg scheiterte, auch Positives auf dem Rasen: „Wir hatten mehr Chancen als letzte Woche und im ersten Spiel.“

Mehr Chancen seiner Mannschaft sah auch Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev am Wochenende in Magdeburg. Beim ersten Saisonsieg der Viktoria schlug man den FCM mit 0:2. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Dotchev nach seinem 250. Spiel in der 3. Liga, „die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben die schnellen Tore gemacht, haben gut verteidigt.“ Nur mit der Chancenverwertung in der zweiten Hälfte haderte der frisch gebackene 55-Jährige nach dem Abpfiff: „Wir haben den Sack nicht früher zugemacht, daher mussten wir am Ende etwas zittern.“

Ob es am Wochenende zu einer Zitterpartie kommt, bleibt abzuwarten. Die Höhenberger Jungs schlugen in der letzten Saison den früheren Erstligisten in beiden Spielen (3:0 und 0:1).

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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