Das Bitburger-Pokalviertelfinale führt unsere Viktoria zum Mittelrheinligisten nach Hürth (Dienstag, 19 Uhr). Die Gastgeber stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz in der Liga – doch im Pokal bewiesen sie sich zuletzt als Favoritenschreck!

Bisherige Saison: Seit fast einem Jahrzehnt ist der FC Hürth in der Mittelrheinliga vertreten. In den letzten fünf Jahren kam die Mannschaft immer auf einen einstelligen Tabellenplatz, in der letzten Saison sogar auf Platz 3. In dieser Spielzeit kommt der FC Hürth allerdings nicht in Tritt: Nach etwas mehr als der Hälfte aller Spiele belegen die Rot-Weiß-Schwarzen den 13. Tabellenplatz. Da in der Mittelrheinliga sechs von 18 teilnehmenden Teams absteigen, steht der FC Hürth derzeit auf einem Abstiegsplatz.

Ganz anders treten die Hürther im Bitburger-Pokal auf: Nachdem man den Kreisligisten SV Rhenania Bessenich (4:1) und Bezirksligisten DJK Rasensport Brand (4:1) besiegen konnte, schlug der FC Hürth auch den Regionalligisten FC Wegberg-Beeck in der Verlängerung mit 2:1. Somit stehen sie das erste Mal seit 2014 wieder im Viertelfinale – damals schied man gegen Viktoria Arnoldsweiler in der Verlängerung mit 3:5 aus.

Spieler im Fokus: Taner Yalcin ist zurück in der Domstadt. Den gebürtige Kölner, der bei den Geißböcken ausgebildet wurde und 35 Bundesligaspiele für den 1. FC Köln bestritt, zog es 2011 zum Erstligisten Istanbul Basaksehir FK in die Türkei. Damals war Yalcin 21 Jahre alt und hatte einen Marktwert von 1,5 Millionen Euro, zudem konnte er Einsätze in der türkischen sowie deutschen U Nationalmannschaft vorweisen. Doch in der Türkei begann der Stern von Yalcin zu sinken und der Abstieg des defensiven Mittelfeldspielers ging bis in die vierte türkische Spielklasse. Nachdem er über ein Jahr vereinslos war, spielt Yalcin seit Saisonbeginn beim FC Hürth. Der 32-Jährige kommt beim Mittelrheinligisten bisher auf 14 Einsätze. 

Bilanz: Zwischen 2008 und 2010 begegneten sich die beiden Klubs in der Mittelrheinliga viermal. Zwei Partien gewannen die Hürther (3:2, 2:0), nur einmal konnte unsere Viktoria siegreich den Platz verlassen (2:1).

Trainer: Oliver Heitmann ist drauf und dran, die Dekade voll zu machen. Seit 2013 steht er an der Seitenlinie in Hürth, zuvor war der gebürtige Hamburger Jugendtrainer beim 1. FC Köln, Scout für Eintracht Frankfurt und U 19-Coach von Alemannia Aachen.

Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Dienstag um 19:00 Uhr im salus Park. Unser Vussballradio Schäl Sick wird kurz vor Spielbeginn auf Sendung gehen und euch live Bericht erstatten. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

Viktoria – das V steht für Vussball!

Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show