Am Wochenende ist es soweit: Unsere U19 startet in die neue A-Junioren Bundesliga-West-Saison. Auftaktgegner für die Mannschaft von Marian Wilhelm ist der VfL Bochum. „Eine absolute Spitzenmannschaft“, findet der U19-Cheftrainer. Die Partie findet, anders als ursprünglich geplant, am Samstag um 11 Uhr in der Belkaw Arena in Bergisch Gladbach statt. Wichtig: Es wird vor Ort keine Bewirtung geben. Bringt also neben Sonnenschutz auch ausreichend zu Trinken mit!

„Es ist natürlich traurig nicht in gewohnter Spielstätte die Liga starten zu können. Aber in erster Linie überwiegt die Dankbarkeit dafür in Bergisch Gladbach spielen zu dürfen. Es ist ebenfalls ein extrem schönes Stadion mit einem tollen Rasenplatz“, so Wilhelm über die Verlegung vom Troisdorfer Aggerstadion in die Belkaw Arena.

Dennoch gehen die A-Junioren mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison. Den letzten Test vor dem Ligastart gewann die Mannschaft am Sonntag gegen die Kickers Offenbach (4:1), hinzu kommen weitere gute Tests in der Vorbereitung: Ein 6:3-Sieg gegen Alemannia Aachen, ein 4:3 in Darmstadt, ein 3:0-Erfolg bei den Herren des TuS BW Königsdorf oder auch ein 15:0 bei den Adlern Dellbrück. „Wir sind sehr gut durch die Vorbereitung gekommen. Es war eine intensive Zeit für die Jungs, aber sie wirken jetzt extrem frisch und hungrig auf den Start,“ sagt Wilhelm über die Sommervorbereitung.

In dieser galt es vor allem, eine fast komplett neue Mannschaft zusammenzuführen und fit für die neue Saison zu machen. Der Großteil der Jungs, die in der vergangenen Bundesliga-Saison sensationell den Klassenerhalt geschafft und Silber im FVM-Pokal geholt haben, hat die Altersgrenze erreicht und den Schritt in den Herrenvussball gemacht. Aus der vergangenen Saison sind noch Luca de Meester, Kian Assadollahi, Salvatore Giambra, Fabrizio Fili, sowie die lange verletzt ausgefallenen Rexhep Ajdari und Oshaomah Ichue dabei. Der Rest des Kaders besteht aus der letztjährigen U17 sowie externen Neuzugängen. „Natürlich braucht so eine neue Mannschaft vor allem Zeit. Wir haben die Findungsphase noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber wir haben wieder eine extrem positiv verrückte Gruppe zusammen“, zeigt sich der U19-Cheftrainer optimistisch. 

Nun steht für die neue Mannschaft der VfL Bochum auf dem Plan. Die vergangene Spielzeit beendeten die Ruhrpötter auf Platz vier, lediglich einen Punkt hinter Vize-Meister Schalke 04. Dementsprechend muss sich Wilhelm auf einen starken Gegner vorbereiten: „Bochum ist in diesem Jahr eine absolute Spitzenmannschaft und nicht ohne Grund in der neuen Konstellation noch ungeschlagen. Ich bin mir sicher, dass sie ganz oben ein Wörtchen mitreden werden. Gerade ihr variables Offensivspiel mit viel individueller Qualität und ihr starkes Pressing wirkt, trotz der frühen Saisonphase, sehr reif und stimmig. Man merkt, dass sie nur einen Neuzugang integrieren mussten und einige ihrer Spieler schon Profiluft schnuppern konnten.“

Auch Yannik Hohmann, der Administrative Leiter des NLZ sieht die Viktoria vor einem harten Duell: „Der VfL Bochum ist natürlich ein harter Brocken, der uns am Samstag bevorsteht. Nichtsdestotrotz fängt das Spiel bei Null an und endet nach 90 Minuten.“ Und so geht die Viktoria-U19 mit breiter Brust und Vorfreude in die Begegnung am Samstag: „Auch wenn die Rollenverteilung klar scheint, werden wir alles in 90 Minuten auf dem Platz lassen. Wir wollen uns ein Spiel auf Augenhöhe erarbeiten“, so Marian Wilhelm.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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