Heimspiel Nummer zwei für die Viktoria: Nach dem 4:1 bei Rot Weiss Essen am Dienstagabend empfangen wir am Samstag zum Abschluss der Englischen Woche Aufstiegsfavorit Dynamo Dresden. Hier gibt’s die wichtigsten Infos zum Gegner.

Ambitionen: Dynamo ist nicht gekommen, um zu bleiben. Nach dem Abstieg aus Liga zwei peilt Dresden den direkten Wiederaufstieg an. So wie in der Saison 2020/21: Damals machte man nach zuvor vier Jahren Zweitklassigkeit die sofortige Rückkehr als Drittligameister mit 75 Punkten und 61:29 Toren perfekt. Nach dem Zweitligaabstieg 2014 brauchte Dynamo zwei Spielzeiten in Liga drei für die Rückkehr.

Trainer: Mit der Rückkehr ins Bundesligaunterhaus ist mit Markus Anfang (48) ein Kölner Chefcoach beauftragt. Anfang trainierte zuvor Holstein Kiel (2016-2018), den 1. FC Köln (2018/19), Darmstadt 98 (2020/21) und Werder Bremen (Juni bis November 2021). „Es ist eine spannende und herausfordernde Aufgabe“, erklärte Anfang bei seiner Vorstellung im Juni.

Kader: Die Angreifer Ransford Königsdörffer (20) und Christoph Daferner (24) hatten gültige Verträge für die 3. Liga und konnten somit Gewinnbringend transferiert werden. Die Verkäufe zum HSV bzw nach Nürnberg brachten insgesamt mehr als zwei Millionen Euro ein. Die beiden Mittelstürmer wurden durch Manuel Schäffler (33/kam aus Nürnberg) und Rückkehrer Stefan Kutschke (33 /Ingolstadt), der in der Zweitligasaison 2016/17 in 32 Spielen 16 Treffer für Dynamo erzielte, mit erfahrenen Profis ersetzt. Davon abgesehen sind nur zwei weitere der insgesamt 16 Zugänge älter als 23 Jahre, unter anderem der beim 1. FC Köln ausgebildete Torwart Sven Müller (26/zuletzt Hallescher FC).

Form: Dynamo konnte nach dem 3:4 gegen 1860 München zum Saisonstart am zweiten Spieltag mit dem 2:0 im Ostderby beim Halleschen FC eine fast achtmonatige Sieglosserie beenden. Zuvor war der letzte Dreier am 17. Spieltag der letzten Zweitligasaison (12. Dezember 2021) beim 1:0 in Aue gelungen. In der Englischen Woche gewann Dresden sein Heimspiel gegen den SC Verl mit 2:0.

Bilanz: Beide Teams duellierten sich bislang erst zweimal in Liga drei. Beide Spiele in der Saison 2020/21 gewannen die Sachsen. Im Dezember 2020 hieß es im Sportpark Höhenberg trotz zweimaliger Führung durch Lucas Cueto am Ende 2:4 aus Kölner Sicht. Das Rückspiel in Dresden gewann Dynamo mit 2:0.

Tickets: Karten für das Spiel sind noch erhältlich. Diese gibt es dienstags bis freitags von 14 bis 17 uhr in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg, sowie online unter www.viktoria-tickets.de.

Das Spiel in den Medien: Anpfiff der Partie zwischen Viktoria Köln und Dynamo Dresden ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 13:50 Uhr mit Besnik und Daniel an den Mikrofonen live auf Sendung.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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