Der FC Viktoria Köln hat im zweiten Saisonspiel der A-Junioren-Bundesliga den ersten Punkt erobert. Die Höhenberger erkämpften bei Rot-Weiß Oberhausen nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2.

Nach starkem Beginn der Gäste erzielte Oberhausen das erste Tor: Furkan Cakmak sorgte in der 18. Minute für den Führungstreffer der Kleeblätter. Nur 180 Sekunden danach traf Oberhausens Aleksa Markovic nach einem Freistoß zum 2:0: Nachdem ein Kopfball von ihm zunächst nur am Pfosten gelandet war, war er mit seinem Nachschuss erfolgreich.

In der zweiten Hälfte startete Köln eine echte Aufholjagd. Allerdings fehlte zunächst das Quäntchen Glück. In der 49. Minute scheiterten die Viktorianer mit einem Elfmeter an Keeper Jona Luis Scholz, der den Strafstoß selbst verursacht hatte. Robin Bird machte es in der 55. Minute besser: Nach schönem Zuspiel hob er den Ball über Torwart Scholz ins Tor. Damit stand es nur noch 1:2 aus Kölner Sicht.

In der 80. Minute gelang Mittelfeldmann Aldin Drndar aus zentraler Position dann sogar noch der 2:2-Ausgleichstreffer. Damit war den Kölnern der erste Punktgewinn in der A-Junioren-Bundesliga nicht mehr zu nehmen. „Mein Team hat heute eine große Moral bewiesen, darauf lässt sich aufbauen“, sagte Viktoria-Trainer Jürgen Kohler nach der Partie. „Heute war sogar noch mehr drin.“

Das nächste Spiel der U 19 steht bereits am Mittwochabend (21. August) im Terminkalender. Dann empfängt die Mannschaft vom FC Viktoria Köln den FC Schalke 04, der am Wochenende einen 2:1-Erfolg gegen Arminia Bielefeld einfuhr. Anpfiff der A-Junioren-Bundesligapartie im Stadion Merianstraße (Merianstr. 7, 50769 Köln) ist um 18.00 Uhr.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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