U 19: Heimsieg gegen den FC Schalke 04

Der FC Viktoria Köln erkämpft am 3. Spieltag den ersten Sieg in der A-Junioren-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler setzte sich am Mittwochabend vor knapp 200 Zuschauern in Köln-Chorweiler mit 1:0 (1:0) gegen den FC Schalke 04 durch.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Gelsenkirchen. Den Viktorianern gelang es erst nach zehn Minuten, mit eigenen Aktionen zu glänzen. Klare Tormöglichkeiten sprangen für beide Teams zunächst nicht heraus. Doch das sollte sich ändern. In der 18. Minute köpfte der Schalker Joselpho Barnes nach einem Eckball links knapp neben das Kölner Gehäuse. Elf Minuten später fischte Viktoria-Keeper Maximilian Ueing einen Freistoß von Can Bozdogan aus der linken Ecke. In der 32. Minute kamen dann die Kölner gefährlich vor das Gelsenkirchener Tor. Robin Bird wurde im Strafraum zu Fall gebracht, sodass es Elfmeter gab. Der Gefoulte trat selbst zum Strafstoß an und verwandelte ihn links oben im Eck des Schalker Gehäuses. Damit stand es 1:0 für die Viktoria! In der Folge verstärkten die Gäste deutlich den Druck. Aber etwas Zählbares sprang bis zur Pause nicht dabei heraus.  

In der zweiten Hälfte spielte das spielstarke Schalker Team weiter nach vorne. Die erste Torgelegenheit hatte allerdings der FC Viktoria Köln. Dennis Oduro marschierte über das gesamte Spielfeld und wurde erst bei seinem Torschuss entscheidend gestört (48.). Drei Minuten danach prüfte Stanislav Fehler den Kölner Keeper mit einem 16-Meter-Schuss. Doch Ueing lenkte das Leder über die Latte. Weitere Möglichkeiten des Gelsenkirchener Bundesliga-Nachwuchses folgten, allerdings so richtig gefährlich wurde es für die Viktorianer nicht. In der 67. Minute sorgte Cihat Topatan mit einem Distanzschuss endlich wieder für ein wenig Entlastung seitens der Gastgeber, die in der Zwischenzeit reichlich Zement angerührt hatten. In der 75. Minute hatte Bird noch einmal eine gute Möglichkeit für die Kölner, allerdings verzog er den Ball freistehend. Mit großem Kampf brachten die Einheimischen den Erfolg schließlich über die Zeit. Damit war der erste Saisonsieg perfekt.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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