Gelungene Abwechslung für die Viktoria-Torhüter in der Länderspielpause: George Berneanou, der Torwartcoach der Höhenberger, präsentierte den neuesten Stand des VR-Trainings.

Nachdem Keeper wie Yannik Bangsow und Yannik Hasenbein mit Trackern und einer speziellen VR-Brille bestückt wurden, ging es los. Die Torhüter befanden sich in einem virtuellen Stadion und hatten die heranfliegenden Bälle zu parieren. „Solche Trainings wird es in Zukunft viel häufiger geben”, kündigt Berneanou an. „Man denke nur an die Wintermonate, wenn viele Plätze nicht bespielbar sind. Dann ist das VR-Training für Torhüter eine ideale Alternative.“

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Außerdem lassen sich nach Meinung des 36-Jährigen wichtige Erkenntnisse gewinnen, mit denen er auch die Fertigkeiten der Viktoria-Keeper in der realen Welt verbessern will. Berneanou: „Die Technologie ermöglicht uns, die Reaktionszeit und -schnelligkeit zu erfassen. Außerdem lässt sich das Level des Trainings an die Fertigkeiten des jeweiligen Keepers anpassen und somit steuern. So ist es möglich, die Anforderungen kontinuierlich zu steigern. Dadurch ist im Idealfall eine entsprechende Leistungssteigerung möglich.“

Der Torwarttrainer der Kölner fährt fort: „Als die CleanSheet-Software, die von der Firma INCISIV gestaltet wurde, im letzten Jahr erstmals bei Viktoria Köln zum Einsatz kam, standen wir noch in den Anfängen. Inzwischen sind wir Experten auf diesem Gebiet. Im nächsten Jahr wollen wir die Technologie gezielt einsetzen, um die Fertigkeiten unserer Torleute zu verbessern.“ 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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