Tonye, Sachse, Zank – verdienter Sieg in Sinsheim

An einem stürmischen und verregneten Sonntagabend gewinnt Viktoria Köln bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim mit 3:1. Tonye bringt die Mannschaft von Marian Wilhelm zunächst in Führung (20.), ehe Zeitler für. die TSG wenig später ausgleicht (25.). In der zweiten Halbzeit sorgt Joker Sachse mit seinem Kopfball-Treffer zum 1:2 (79.) und der Vorlage für Zank (82.) für die Entscheidung.

Veränderungen: Trainer Marian Wilhelm ist zu einem Wechsel gezwungen: Wolf fehlt gelbgesperrt, für ihn rückt Tonye in die Startelf.

Verlauf des Spiels: Lange passiert wenig, doch dann sitzt der erste Torschuss direkt. Münst spielt einen genialen Steckpass in den Lauf von Tonye, der allein vor TSG-Keeper Philipp ruhig bleibt, einen Haken schlägt und zur Führung einschiebt (20.).

Doch die Antwort der Gastgeber folgt prompt. Duric treibt den Ball mit viel Raum nach vorne und legt am Strafraum nach links auf Zeitler ab. Der trifft mit der Innenseite präzise ins rechte Eck zum Ausgleich (25.). Kurz darauf beinahe der Doppelschlag: Hennrich zieht vom rechten Flügel in die Mitte und visiert das linke Kreuzeck an, verfehlt jedoch knapp.

Es entwickelt sich eine umkämpfte Partie mit wenigen Strafraumszenen. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt das Spiel zerfahren. Viele Unterbrechungen und bis zur 76. Minute bereits sechs Gelbe Karten verhindern jeglichen Spielfluss. Torchancen sind auf beiden Seiten Mangelware.

Dann beweist Wilhelm mit seiner Einwechslung ein goldenes Händchen. Drei Minuten nach seiner Einwechslung schlägt Neuzugang Sachse zu. Münst setzt sich auf rechts durch und flankt in die Mitte, wo Sachse perfekt einläuft und den Ball per Aufsetzer oben rechts einköpft (79.).

Kurz darauf ist der 1,90 Meter große Angreifer erneut beteiligt. Mit Übersicht schickt er Zank auf die Reise, der aus spitzem Winkel flach ins lange Eck trifft und auf 1:3 stellt (82.).

In der Schlussphase darf sich auch Schulz noch einmal auszeichnen. Nach einem Freistoß kommt Lässig frei zum Abschluss, doch der Viktoria-Keeper macht sich groß und verhindert den Anschlusstreffer (90+5.).

Ein hartes Stück Arbeit unter schwierigen Bedingungen. In einer lange zerfahrenen Partie sorgt der eingewechselte Sachse für den Unterschied. Mit nun elf Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz geht es in intensive Englische Wochen.

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Meiko Sponsel, Lars Dietz, Verthomy Boboy, Simon Handle – Yannick Tonye (63. Tobias Eisenhuth), Florian Engelhardt (76. Tim Kloss), Soichiro Kozuki (46. Leander Popp), Leonhard Münst (90. Robin Velasco) – David Otto (76. Jakob Sachse), Benjamin Zank

Zuschauer:innen: 649

Tore: 0:1 Yannick Tonye (20.), 1:1 Deniz Zeitler (25.), 1:2 Jakob Sachse (79.), Benjamin Zank (82.)

Vorrausblick: Bereits am Mittwochabend steht das Viertelfinale im Mittelrheinpokal an. Um 19:00 Uhr ist Anstoß im Walter-Mundorf-Stadion beim Siegburger SV.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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