Wie die Telekom und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in einer Mitteilung bekanntgaben, werden auch in Zukunft einige Spiele der 3. Liga im Free-TV zu sehen sein. Im Saisonendspurt 2022/23 waren etwa der 4:1-Sieg in Bayreuth sowie das letzte Heimspiel gegen den VfL Osnabrück frei empfangbar im BR bzw. dem NDR zu sehen.

Künftig können die ARD und ihre 3. Programme zwei Partien pro Wochenende der 3. Liga frei empfangbar übertragen, denn MagentaSport hat als TV-Erstrechteverwerter für die Spielzeiten 2023/2024 bis 2026/2027 eine Sublizenz an die ARD für Livespiele vergeben. Insgesamt handelt es sich dabei um 68 Spiele jährlich.

Der Regelspieltag in der 3. Liga beginnt in der neuen Saison unverändert mit einer Partie am Freitagabend, Kernzeit bleibt der Samstagnachmittag mit sechs Spielen. Fünf davon werden wie gewohnt um 14 Uhr angepfiffen, neu hinzu kommt ein Topspiel am späten Nachmittag. Die genaue Anstoßzeit dieser Partie wird laut DFB noch vor Saisonstart festgelegt. Die übrigen drei Partien sind sonntags zu drei verschiedenen Uhrzeiten geplant. Neu sind dabei die Termine um 16:30 Uhr und 19:30 Uhr. Letztere Anstoßzeit tritt an Stelle des abgeschafften Montagstermins.

Highlights direkt nach Abpfiff, Liga-Rekorde in TV und Stadien

Die ARD und ihre 3. Programme sowie das ZDF können zudem künftig von jeder Partie direkt nach Abpfiff eine Zusammenfassung in einer Länge von bis zu 18 Minuten zeigen. Highlight-Rechte an allen Spielen halten künftig auch DAZN und Sky. Beide Anbieter dürfen jeweils Zusammenfassungen von bis zu sechs Minuten von jeder Begegnung senden – sowohl im Pay-Bereich als auch frei empfangbar. Bei MagentaSport sind neben allen Livespielen ebenfalls weiterhin die Höhepunkte aller Partien zu sehen.

In der abgelaufenen Saison hat die 3. Liga einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, insgesamt 3.115.602 Besuchende strömten in die Stadien. Im Schnitt waren es 8199 pro Partie. Auch MagentaSport verzeichnete als Host Broadcaster ein weiterhin steigendes Interesse an der 3. Liga. Die Gesamt-Reichweite erhöhte sich auf fast 25 Millionen Zuschauer, einzelne Livespiele erzielten nach DFB-Angaben regelmäßig sechsstellige Nutzungszahlen.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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