„Straßenfußballer für die Offensive“ – Niklas Castelle wird Viktorianer

Stürmer mit Drittliga-Erfahrung: Viktoria Köln verstärkt sich mit Niklas Castelle. Der 23-Jährige kommt vom SSV Ulm, bei dem sein Vertrag nach Abstieg keine Gültigkeit mehr hatte. Die vergangenen anderthalb Jahre war der Angreifer an Alemannia Aachen ausgeliehen.

Franz Wunderlich, Sport-Vorstand Viktoria Köln: „Niklas Castelle ist ein echter Straßenfussballer, der ohne NLZ-Ausbildung und aus der Landesliga kommend einen besonderen Weg in den Profifußball gemacht hat. Das sieht man auch auf dem Platz wo er dafür steht offensiv besondere Momente kreieren zu können. Mit seiner Dynamik im Dribbling, der technischen Qualität und dem Zug zum Tor war er ein Wunschspieler für unsere Offensive und wir sind überzeugt, dass er in unserem Spiel sein volles Potential entfalten kann.“ 

Die Erfahrung aus 44 Drittliga-Einsätzen (10 Scorerpunkte), 63 Spielen in der Regionalliga West (32 Torbeteiligungen) sowie fünf Zweitliga-Partien bringt der gebürtige Westfale mit in die Domstadt. Ausgebildet wurde der 1,82 Meter große Angreifer beim VfL Senden, ehe er im Januar 2022 zur Regionalliga-Mannschaft des FC Schalke 04 wechselte.

2024 folgte der Transfer zum damaligen Zweitligisten SSV Ulm, für den er viermal in der 2. Bundesliga auflief. Im Winter wurde er an Alemannia Aachen verliehen, sammelte Spielpraxis in der 3. Liga und bereitete im Mittelrheinpokal-Finale gegen Viktoria Köln (3:2-Sieg für Viktoria) einen Treffer vor.

Auch die abgelaufene Spielzeit verbrachte Castelle in der Kaiserstadt. Nun hat er sich für den Wechsel auf die Schäl Sick entschieden.

Niklas Castelle: „Ich freue mich sehr auf die Zeit bei Viktoria. Der Verein hat einen klaren Plan, wie er Fußball spielen will. Ich bin überzeugt, dass der Spielstil, das familiäre Umfeld und die Professionalität im Verein mir die passenden Voraussetzungen für meine weitere Entwicklung bieten. Mit meinen Stärken am Ball und vor dem Tor hoffe ich auf viele besondere und erfolgreiche Momente im Viktoria-Trikot.“

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show