Am kommenden Samstag steht unsere Viktoria mit der Partie gegen die Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach vor einem echten Härtetest. Nach dem Unentschieden am Saisonauftakt will das Team von Trainer Marco Antwerpen dreifach punkten.

Beim 3:3 im Auftaktspiel der Regionalliga West letzte Woche Freitag wurden den Fans viele Tore geboten, worüber sich in erster Linie der Wuppertaler Anhang freuen konnte. Der Ausgleich des Ex-Kölners Ercan Aydogmus in der Nachspielzeit bescherte dem Aufsteiger einen Zähler und hinterließ bei unseren Viktorianern viele enttäuschte Gesichter. In der vor allem in der 2. Hälfte turbulenten Partie traf unser Kapitän Mike Wunderlich gleich doppelt, den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Fatih Candan.
Noch kein Saisonspiel absolviert hat unser Gegner Borussia Mönchengladbach II, der von Arie van Lent trainiert wird. Das ursprünglich für den 1. Spieltag angesetzte Paarung gegen Schalke 04 II wurde auf Ende August verlegt. Während des Sommers hatte der Vorjahreszweite einige schmerzhafte Abgänge verzeichnen müssen, unter anderem den Torschützenkönig der letzten Saison Marlon Ritter, der zu Fortuna Düsseldorf gewechselt ist.
Im letzten Aufeinandertreffen zwischen der Borussia und unserer Viktoria erlebten die Zuschauer ein hitziges Aufeinandertreffen, in der Thomas Kraus kurz vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 für seine Gladbacher machen konnte. Ein besonderes Spiel wird es am Samstag auch für Mittelfeldakteur Kevin Holzweiler, der auf seinen Ex-Verein trifft.
Der Stehblock Heim wird am Samstag geöffnet sein.
Wir freuen uns auf ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Spitzenspiel!
Vik, Vik, Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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