Den 13. Spieltag hat Viktoria mit einem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Ingolstadt eröffnet, den 14. schließt die Mannschaft von Marian Wilhelm in Wiesbaden ab. 

Für ein mutiges, dominantes Spiel belohnte sich die Wilhelm-Elf am Freitag in Durchgang 2. Trotz vieler Chancen mit 0:1 in die Pause gegangen, kam die Mannschaft um Doppelpacker Tyger Lobinger stark aus der Kabine und ließ nichts mehr zu – und traf selbst dreimal. 

Ebenfalls siegreich am zurückliegenden Wochenende war der kommende Gegner aus Wiesbaden. Nach der Entlassung von Cheftrainer Nils Döring leitete dessen Co-Trainer Frank Steinmetz das Gastspiel im Eilenriedestadion. Gegen den TSV Havelse trafen die hessischen landeshauptstädter jeweils in den Nachspielzeiten und gewannen mit 2:0. Fatih Kaya und Nikolas Agrafiotis waren für Wehen als Torschützen erfolgreich. 

Zuvor verlor der SVWW sowohl gegen Hansa Rostock (0:3) als auch gegen Aachen (1:2), anschließend die Trainerentlassung. Als Tabellenelfter, mit einem Punkt Rückstand auf Viktoria, geht Wehen in den 14. Spieltag. Dabei sind die Wiesbadener weder auffällig heim  (10 Punkte) noch auswärts (9 Punkte) besonders stark oder schwach. Anderes Bild bei Viktoria – Platz 1 in der Heimtabelle (16 Punkte), 14. auswärts (4 Punkte). 

Den bis dato einzigen Auswärtssieg gab es für die Jungs von der Schäl Sick in Aue (3:0). Das Ziel ist nun, das zu durchbrechen – passend dazu die Form der Offensivspieler: Nach 2 Doppelpacks in Folge ist Tyger Lobinger drittbester Torschütze der Liga (8 Tore), David Otto (5 Tore, 4 Assists) gehört gemeinsam mit Sturm-Partner Lobinger zu den Top-10-Scorern der Liga. 

Zudem hoffen die Jungs mit dem roten V auf die Unterstützung der Fans – alle Ticketinfos findet ihr unter www.viktoria1904.de/auswaerts. 

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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