Trotz mehr Ballbesitz fehlte lange Zeit der Zug zum Tor. Saarbrücken zeigte sich in Durchgang eins eiskalt vor dem Kasten und führte bereits mit 2:0, ehe David Otto in der Nachspielzeit des Spiels noch einmal für Spannung sorgte. Am Ende reichte die Schlussoffensive nicht, um Zählbares mitzunehmen.

Vor dem Spiel: Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt zu Hause gegen den Aufsteiger aus Schweinfurt wollte unsere Mannschaft nachlegen. Gegen den 1. FC Saarbrücken kam jedoch ein Schwergewicht aus der 3. Liga. Die Gastgeber waren in der vergangenen Saison nur knapp in der Relegation an Eintracht Braunschweig gescheitert und wollten in diesem Jahr wieder neue Kraft schöpfen, um ganz oben anzugreifen.

Veränderung: Erfreuliche Nachrichten gab es vor Anpfiff von unserem Torjäger: In der Nacht zu Samstag wurde Lex Tyger Lobinger Vater und blieb entsprechend zuhause – herzlichen Glückwunsch von unserer Seite! Für ihn kehrte der wiedergenesene Florian Engelhardt in die Startelf zurück. Auch Tobias Eisenhuth war wieder voll einsatzbereit und rückte in die Anfangsformation, während Lucas Wolf auf die Bank ging.

Verlauf des Spiels: Den besseren Start erwischten die Saarländer. Bereits in der 2. Minute zog Niko Bretschneider aus der Distanz ab, doch Dudu war zur Stelle. Kurz darauf fiel der erste Treffer: Ein Freistoß vom rechten Strafraumeck segelte scharf in den Strafraum, wo Kai Brünker am höchsten stieg und zum 1:0 einköpfte. Viktoria hatte zwar mehr Ballbesitz, fand jedoch selten die Lücke in der kompakten FCS-Defensive. In der 22. Minute war es Robin Velasco, der für Gefahr sorgte, doch Lasse Wilhelm klärte den Ball in höchster Not auf der Linie. Wenige Augenblicke später schaltete Calogero Rizzuto nach einem Foul schnell und schickte Brünker in die Tiefe – der blieb vor Dudu eiskalt und erhöhte auf 2:0 (39.).

Im zweiten Durchgang hielten unsere Jungs das Spiel offen und kamen vor allem nach Standards zu Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Otto nach einer Ecke (66.), später setzte Dietz den Ball aus Rücklage über den Kasten (75.). Auf der anderen Seite verpasste Elongo-Yombo zweimal knapp das 3:0, einmal nach einer Hereingabe von Civeja (55.), einmal parierte Dudu sicher (73.). In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte Otto Viktoria mit einem traumhaften Freistoß ins rechte obere Eck zurück ins Spiel. Der Glaube war sofort wieder da – nur eine Minute später legte Zank per Hacke auf Otto, dessen Schuss jedoch an die Latte klatschte. Kurz darauf war Schluss.

Am Ende setzte sich Saarbrücken dank größerer Effizienz knapp durch.

Viktoria-Aufstellung: Dudu – Jonah Sticker, Christoph Greger, Lars Dietz, Marco Pledl– Simon Handle (60. Yannick Tonye), Leonhard Münst (80. Benjamin Zank), Tobias Eisenhuth (60. Tim Kloss), Florian Engelhardt (73. Lucas Wolf), Robin Velasco (73. Leander Popp) – David Otto, 

Tore: 1:0 Kai Brünker (7.), 2:1 Kai Brünker (39.), 2:1 David Otto (90+3)

Zuschauer:innen: 13.152

Vorrausblick: Jetzt gilt der volle Fokus dem kommenden Highlight: Am Sonntag (13:00 Uhr) empfangen wir in der 1. Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten SC Paderborn – gemeinsam wollen wir den Sportpark zum Beben bringen! Tickets sind verfügbar unter www.viktoria1904.de/tickets

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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