Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und eine tolle Kulisse mit 1.500 Besuchern! Das Spicher Waldstadion sorgte für einen herrlichen Rahmen für ein Bitburger-Pokalhalbfinale – und die Viktoria wurde ihrer Favoritenrolle gerecht: Nach dem souveränen 8:0-Sieg beim Landesligisten 1.FC Spich stehen die Höhenberger im Finale um den Landespokal des FVM. Und das findet bekanntlich am 21. Mai im eigenen Stadion statt.

Es ist angerichtet für ein Vussballfest im Sportpark Höhenberg! Der Gegner unserer Viktoria wird am 3. Mai zwischen Fortuna Köln und Alemannia Aachen ermittelt, womit ein stimmungsvolles Endspiel vor toller Kulisse garantiert ist. „Finale, oho“, sangen dann auch die Viktoria-Fans in Spich bereits voller Vorfreude.

Chefcoach Olaf Janßen schickte seine stärkste verfügbare Startelf aufs Feld und zeigte so, wie ernst er den Gegner nahm. Kapitän Marcel Risse traf bereits in der 6. Minute mit einem satten Distanzschuss und nahm dem Underdog damit früh die mögliche Euphorie. Nach einem Doppelpack von Seokju Hong und einem von Risse verwandelten Handelfmeter war die Partie schon nach weniger als einer halben Stunde entschieden.

Auch in der zweiten Halbzeit schlug die Viktoria noch vier Mal zu: Der eingewechselte Federico Palacios, Kai Klefisch sowie die ebenfalls eingewechselten Lenn Jastremski – bei seinem Comeback nach Knieverletzung – und Youssef Amyn besorgten den Endstand.

„Wir wollten von Anfang an nichts anbrennen lassen, wollten gierig sein und haben vor allen Dingen an unserem Positionsspiel noch mal gearbeitet. Meine Mannschaft hat das herausragend gemacht. Wie wir den Gegner haben laufen lassen, wie wir die Räume gezogen und uns Tormöglichkeiten erspielt haben, das war schon klasse“, lobte Janßen sein Team nach Abpfiff und hob auch das Nachsetzen bei Ballverlusten hervor. So haben sich seine Spieler nun die freien Osterfeiertage redlich verdient, ehe am Dienstag die Vorbereitung auf das Drittligaheimspiel gegen den SV Meppen (Montag, 25. April) beginnt.

Die Viktoria verzichtet auf ihren Anteil an den Einnahmen des gestrigen Pokalspiels und stellt diese dem gastgebenden 1. FC Spich für dessen Projekte zur Verfügung.

Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Simon Handle (46. Patrick Koronkiewicz), Jamil Siebert (62. Jamil Siebert), Jeremias Lorch, Niklas May – Kai Klefisch – David Philipp (46. Federico Palacios), Patrick Sontheimer (62. Youssef Amyn) – Marcel Risse, Seokju Hong (46. Lenn Jastremski), Luca Marseiler

Tore: 0:1 Marcel Risse (6.), 0:2 Seokju Hong (12.), 0:3 Seokju Hong (19.), 0:4 Marcel Risse (28.), 0:5 Federico Palacios (52.), 0:6 Kai Klefisch (55.), 0:7 Lenn Jastremski (57.), 0:8 Youssef Amyn (85.)

Zuschauer: 1.500

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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