Rauhut beendet aktive Karriere – und verlängert als Torwart-Trainer

Die eine Laufbahn endet, die andere geht in die nächste Runde: Kevin Rauhut beendet seine Karriere als aktiver Torhüter nach der laufenden Saison, hat seinen Vertrag bei Viktoria Köln allerdings verlängert. Als Torwart-Trainer bleibt er dem Trainerteam um Marian Wilhelm erhalten. 

Valentin Schäfer, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Kevin bringt in der täglichen Arbeit als Torwarttrainer und bei den Standards neben seinem positiven Charakter viel Energie und Akribie ins Trainerteam ein. Deshalb freuen wir uns, den Vertrag mit ihm verlängert zu haben und damit auch in Zukunft auf ihn bauen zu können.“

Seit Januar 2022 ist Kevin Rauhut Teil von Viktoria Köln. Seitdem stand der heute 36-Jährige 11-Mal zwischen den Pfosten. Nach ersten Erfahrungen im NLZ übernahm er im Sommer 2024 die Nachfolge von Michael Kraft als Torwart-Trainer der Profis. 

Nach der laufenden Spielzeit endet die Doppelfunktion Rauhuts, der seine Handschuhe als Aktiver an den Nagel hängt. Seit 2009 lief der gebürtige Oberhausener für den VfB Homburg, den Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, die Sportfreunde Siegen, Hessen Kassel, Wacker Nordhausen, Energie Cottbus, Fortuna Köln, SGV Freiburg und schließlich Viktoria Köln auf.

„Mit der Verlängerung meines Vertrags als Torwarttrainer und dem gleichzeitigen Ende meiner aktiven Laufbahn beginnt für mich ein neuer Abschnitt, auf den ich mich sehr freue“, so Rauhut selbst. „Ich bin sehr glücklich über die weitere Zusammenarbeit und dankbar für die große Wertschätzung, die mir im Verein entgegengebracht wird. Dieses Vertrauen bedeutet mir viel und ist für mich Ansporn, weiterhin alles zu investieren.“

Valentin Schäfer: „Jetzt kann sich Kevin vollends auf seine Funktion im Trainerteam fokussieren. Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.“

In seiner Funktion als Torwart-Trainer arbeitet Rauhut tagtäglich mit den Viktoria-Schlussmännern zusammen. „Besonders große Freude bereitet mir, die Entwicklung unserer Torhüter vorantreiben zu dürfen und ihnen auf ihrem Weg zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Ich werde meine gesamte Energie in den Erfolg der Viktoria stecken und freue mich darauf, auch künftig – unter anderem als Standardtrainer – eine wichtige Rolle übernehmen zu dürfen. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, führt Rauhut aus.

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show