Viktoria Köln verstärkt die Offensive am Deadline Day mit Jakob Sachse. Der 19-jährige Stürmer kommt von Schalke 04 und ist dort mit 14 Torbeteiligungen Leistungsträger der U23. Nach der Unterzeichnung eines Profivertrages wechselt er nun auf Leihbasis zur Viktoria. Die Leihe ist zunächst auf die laufende Rückrunde befristet und kann sich über eine leicht zu erreichende Option um ein weiteres Jahr verlängern. 

Valentin Schäfer, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Wir sind glücklich, mit Jakob einen intensiven Wand- und Abschlussstürmer zu verpflichten. Wir möchten uns bei Schalke bedanken, dass die Abwicklung der Leihe nach der Unterschrift seines Vertrages reibungslos funktioniert hat. Jetzt freuen wir uns auf die Zeit mit Jakob.“

Ausgebildet wurde Sachse im NLZ von RB Leipzig, dem er sich bereits im Alter von acht Jahren anschloss. Nachdem der 1,91 Meter große Stürmer Erfahrungen in den Jugend-Bundesligen sowie der Youth League gesammelt hatte, zog es ihn 2024 in die Regionalliga nach Düren. Dort wurde er vom heutigen Viktoria-Co-Trainer Kristopher Fetz trainiert. Nach 18 Spielen (vier Tore) wechselte der Offensivmann im vergangenen Sommer zu Schalke 04. Bei den Knappen war Sachse mit neun Toren und fünf Vorlagen Topscorer der U23. 

Jakob Sachse: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich habe Bock auf das Team, den Verein und die Stadt. Ich möchte meine Energie in die Mannschaft einbringen und meine Stärken auf dem Platz zeigen. Mein starker linker Fuß und mein Kopfballspiel zeichnen mich auf dem Platz aus.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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