Am Freitagabend eröffnet Viktoria Köln im Saarbrücker Ludwigspark unter Flutlicht den 29. Spieltag. Nach zuletzt drei Siegen in Folge gegen direkte Konkurrenten steht mit dem FCS nun ein Gegner auf dem Plan, der noch um den Aufstieg mitspielt.

„Neben den neun Punkten konnte ich viele positive Eindrücke mitnehmen“, sagte Trainer Olaf Janßen auf der Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt. „Da würden wir gerne am Freitagabend weitermachen.“ Allerdings wartet mit dem 1. FC Saarbrücken „ein außergewöhnlicher Aufsteiger“, der „verdient mit 45 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz steht“, wie Janßen findet.

Er sieht Saarbrücken als eine Mannschaft, die sich „den Gegner zurechtlegt und danach handelt. Das haben sie über die ganze Saison hinweg wirklich sehr gut gemacht.“ Außerdem schätzt er die Flexibilität der Mannschaft von Lukas Kwasniok: „Es ist eine Mannschaft, die sehr gute Umschaltmomente und dennoch gerne den Ball hat.“

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Dass die Saarländer aufgrund der Tabellenkonstellation als Favorit in die Begegnung gehen, sieht der Viktoria-Coach allerdings nicht als Nachteil an. Denn seine Mannschaft tue „gut daran, sich auf ein Spiel einzustellen, das das bisher schwerste sein könnte, seitdem ich wieder hier bin“, so der 54-Jährige.

In personeller Hinsicht bleiben weitere Fragen offen. René Klingenburg wird noch einige Wochen fehlen. Bei Jeremias Lorch und Marcel Risse „ist es so, dass sie heute voll in das Mannschaftstraining einsteigen“. Ob sie der Mannschaft auch im Ludwigspark helfen können, ließ er offen. „Da muss man einfach mal schauen, wie sich das entwickelt.“

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