Die Länderspielpause endet am Wochenende – das Auswärtsspiel in Aue steht am Samstag (14 Uhr) an. Marian Wilhelm und sein Team wollen dabei die Euphorie nach dem 1:0-Sieg gegen Regensburg vor der Pause auch in die dritte Auswärts-Aufgabe der Spielzeit transportieren. 

„Wir wollten unbedingt diesen Sieg und haben ihn über die Zeit gekämpft – maximal verdient“, sagte Cheftrainer Marian Wilhelm nach dem 2. Heimdreier in Folge am letzten Augustfreitag am Mikrofon von MagentaSport. Gegen Absteiger Jahn Regensburg trat sein Team selbstbewusst auf und hatte viele Spielanteile. Nach einem Standard war es Tim Kloss, der mit seinem ersten Viktoria-Treffer den Sieg eintütete. 

Anschließend ging es in die Länderspielpause. Diese nutzten die Jungs von der Schäl Sick für Testspiele bei Bayer Leverkusen (1:2) und gegen Fortuna Düsseldorf II (3:2). Nun steht mit dem Gastspiel im Erzgebirge wieder eine Herausforderung in der 3. Liga an. 

In diese ist Aue mit 4 Punkten aus 4 Spielen gestartet. Auf das torlose Remis gegen Rostock zum Auftakt folgte ein 0:1 in Ulm. Anschließend gewann die Mannschaft von Jens Härtel gegen den TSV Havelse (2:1) und musste eine deutliche Niederlage in Saarbrücken hinnehmen (1:4). 

Noch deutlicher das Ergebnis des Schacht-Klubs in der Pause: Im Landespokal machte es Aue deutlich, gewann 5:0 beim Sachsenligisten SG Taucha 99 (5:0). Dabei trugen sich mit Maximilian Schmid, Pascal Fallmann, Mika Clausen, Marvin Stefaniak und Anthony Barylla gleich fünf Akteure in die Torschützenliste ein. 

Bei der Pokalaufgabe fehlte Luan Simnica. Der gebürtige Troisdorfer wurde für die albanische U21-Nationalmannschaft nominiert, traf auf die deutsche Auswahl um Said El Mala (0:2) und blieb gegen die Schweiz (1:2) ohne Einsatz. Ebenfalls für Länderspiele nominiert war Aues Mittelfeldspieler Jonah Fabisch. Aufgrund einer Gehirnerschütterung allerdings sagte der 24-Jährige die Reise zur Nationalmannschaft Simbabwes ab.

Trainiert wird die Mannschaft aus Sachsen von Jens Härtel. Der 56-Jährige übernahm den Posten zum Jahreswechsel 2025 als Nachfolger von Ex-Viktoria-Trainer Pavel Dotchev und Interimscoach Jörg Emmerich. Der gebürtige Sachse stand bereits 231-Mal in der 3. Liga an der Seitenlinie und coachte in der Vergangenheit den 1. FC Magdeburg, Hansa Rostock und für 10 Spiele Zweitligist Eintracht Braunschweig. Das Duell Jens Härtel gegen Marian Wilhelm ist auch das Duell des drittältesten gegen den drittjüngsten Trainer der 3. Liga. 

Verfolgen könnt ihr die Partie am Samstag Live im MDR und bei MagentaSport. Zudem überträgt das Vussballradio Schäl Sick ab 13:50 Uhr live und kostenlos aus dem Erzgebirgsstadion. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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