Am Samstag geht es für Viktoria im Ligaalltag weiter. Der nächste Gegner ist am Samstag der SSV Jahn Regensburg – ein Absteiger, der turbulente Zeiten hinter sich hat.

Abstieg, Aufstieg, Abstieg – und jetzt? Regensburg hat unruhige Jahre hinter sich und hofft in diesem Jahr auf den Klassenerhalt. Dank des Sieges am vergangenen Wochenende in Schweinfurt (1:0) hat der SSV fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, steht nach 22 gespielten Partien auf Rang 14. Nun bekommt es der Jahn um Trainer Michael Wimmer mit Viktoria zu tun.

Bei der Vorbereitung auf das Duell am Samstag sind in der laufenden Woche zwei neue Gesichter nach Höhenberg gestoßen: David Richter und Jakob Sachse haben sich am Deadline Day für den Wechsel zu Viktoria entschieden und sollen ihre Impulse in die Mannschaft bringen.

Nach dem 1:3 gegen Mannheim muss Marian Wilhelm am Samstag auf Lars Dietz verzichten. Der Vize-Kapitän, der in den vergangenen Wochen in Abwesenheit des verletzten Captains Christoph Greger stets die Binde am Arm trug, sah gegen den Waldhof seine fünfte Gelbe Karte. Die positive Nachricht aus dem Spiel: Benjamin Zank traf zum Ausgleich und steht nun bei drei Drittliga-Treffern.

Die besten Torjäger-Zahlen weist in Regensburg Noel Eichinger aus, der offensive Mittelfeldspieler steht bei sechs Treffern in der laufenden Spielzeit. Auf Viktoria-Seiten ist mit David Otto ein Ex-Regensburger Top-Torschütze, der Mann mit der Nummer Zehn traf bis dato siebenmal in Liga drei. Für den SSV lief Otto zwischen 2021 und 22 insgesamt 41-Mal auf (4 Tore, 4 Assists).

Nun kommt es für den Viktoria-Stürmer, ebenso wie für Tobias Eisenhuth (Juli 2023 bis Januar 2025 beim Jahn) zum Wiedersehen mit dem Ex-Verein. Alle Fans, die mit nach Bayern reisen, finden die Faninfos wie gewohnt unter ww.viktoria1904.de/auswaerts.

Für alle anderen ist das Vussballradio Schäl Sick am Samstag ab 13:50 Uhr Live und kostenlos on Air! (www.viktoria1904.de/radio)

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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