Viktoria-Rekordspieler Mike Wunderlich (36) kehrt zum Jahreswechsel zu Viktoria Köln zurück. Der offensive Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern aufgelöst und wird sich ab dem 1. Januar 2023 dem Team von Olaf Janßen anschließen. „Ich freue mich darauf, in der Rückrunde wieder die Fußballschuhe für die Viktoria zu schnüren.“, so Mike Wunderlich.

„Ich kenne den Sportpark Höhenberg und die Viktoria so gut wie mein eigenes Wohnzimmer. Der Verein hat in den vergangenen anderthalb Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Ich bin stolz, nun wieder ein Teil dessen sein zu dürfen. Mit dem Wechsel zurück auf die Schäl Sick bereite ich mich aber auch bereits auf die Zeit nach der aktiven Karriere vor.“

Wunderlich wechselte zur Saison 2021/22 zum 1. FC Kaiserslautern, trug dort maßgeblich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei und traf in der laufenden Hinserie in 15 Ligaeinsätzen viermal. Zuvor spielte der 36-Jährige, der bereits in der U19 das Viktoria-Trikot trug, von 2011/12 bis 2020/21 auf der Schäl Sick und ist mit über 300 Profi-Einsätzen Rekordspieler und Rekordtorschütze in Höhenberg. In dieser Zeit schaffte der Offensivmann mit der Viktoria den Weg von der NRW-Liga bis in die 3. Liga, wo er als Kapitän mit 45 Torbeteiligungen in 67 Spielen maßgeblich zur Etablierung von Viktoria Köln im Profifußball beitrug. Außerdem schoss Wunderlich 2019 das entscheidende Aufstiegstor im Duell mit Borussia Mönchengladbach II.

Die Verantwortlichen der Viktoria werden sich am morgigen Donnerstag ausführlicher zum Transfer von Mike Wunderlich äußern.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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