Am kommenden Samstag trifft unsere Viktoria im Finale des Bitburger-Pokals  auf den Lokalrivalen Fortuna Köln.
Die Vorfreude auf das Derby steigt, winkt doch beim Gewinn des Pokals nicht nur der Titel, sondern auch der Einzug in den DFB-Pokal.
Für beide Teams ist dieses Spiel das Highlight der aktuellen Saison. Fortuna Köln beendete die Drittliga-Saison auf einem soliden 11. Rang fernab von Gut und Böse. Das Ziel Klassenerhalt konnte schon früh erreicht werden, sodass der Pokal schon lange im Fokus der Koschinat-Elf steht.
Für unsere Viktoria geht es nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga darum, dem Jahr mit einem Sieg noch einen positiven Anstrich zu geben. „Hinter uns liegt ein Jahr in der Regionalliga, das unseren Ansprüchen nicht komplett gerecht geworden ist“, so Trainer Tomasz Kaczmarek in Anspielung auf die verfehlte Meisterschaft. Dennoch soll der Pokal nach den Siegen in den letzten beiden Jahren weiterhin auf der „Schäl Sick“ bleiben. In beiden Spielzeiten konnten auf dem Weg ins Finale die Südstädter von Fortuna geschlagen werden, 2013/14 mit 2:0 im Viertelfinale und 2014/15 mit 1:0 im Halbfinale.
Der gebürtige Pole Kaczmarek warnt allerdings vor der Fortuna: „Es wird ein harter Fight gegen einen exzellenten Gegner.“ Die kommende Saison und damit auch den möglichen Start des FC Viktoria im DFB-Pokal kann er mit einer gewissen Distanz betrachten. Denn Kaczmarek wird den Titelverteidiger aus Höhenberg nur noch einmal coachen, ehe er sich verabschiedet und die Ausbildung zum Fußballlehrer startet. Die Mannschaft kann ihrem scheidenden Trainer zum Abschied also noch ein Geschenk in Form des Pokalsieges machen. Ab der nächsten Saison wird Marco Antwerpen, ehemaliger Trainer von Rot Weiss Ahlen, den Trainerstuhl am Sportpark Höhenberg übernehmen.
Der Vorverkauf von Tickets über Viktoria Köln läuft noch bis Mittwochabend. Über die Geschäftsstelle des  Fußball-Verbandes Mittelrhein sind Eintrittskarten im Vorverkauf noch bis Freitag, 11.00 Uhr, erhältlich.

Tickets kann man auch am Finaltag an der Tageskasse kaufen: Die Tageskassen am Haupteingang öffnen um 15.00 Uhr.

Platz

Vorverkauf

Tageskasse

Sitzplatz Tribüne

17,-

20,-

Ermäßigt

12,-

15,-

Stehplatz

12,-

15,-

Ermäßigt

7,-

10,-

Rollstuhlfahrer

5,- (inkl. Begleitperson)

 

 

Alle  Viktorianer, die das Finale nicht live im Stadion miterleben können, haben dennoch die Möglichkeit, das Spiel im Fernsehen zu verfolgen. Am „Finaltag der Amateure“ zeigt die ARD erstmals die Endspiele aller 17 Landesverbände in der Konferenz oder per Livestream einzeln auf „sportschau.de", wodurch die Pokalspiele eine erhebliche Aufwertung der medialen Präsenz erfahren. Der Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein Alfred Vianden spricht von einer „einmaligen und einzigartigen Situation“ und erhofft sich neben den knapp 5000 Zuschauern im Stadion auch viele Zuschauer live vor den TV-Geräten.

Für unsere Fans steht der Parkplatz 2 (An der Josefshöhe) zur Verfügung. Per ÖPNV kann der Sportpark Nord ab Bonn Hbf. mit der Straßenbahn-Linie 61 Richtung Auerberg oder mit den Buslinien 604/605 Richtung Hersel bzw. Mondorfer Fähre erreicht werden.

Wir hoffen auf ein spannendes und erfolgreiches Spiel unseres Teams.

Bis dahin, Vik Vik Viktoria!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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