Viktoria Köln ist mit einem 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt in die Drittliga-Saison 2025/26 gestartet. Die Mannschaft von Marian Wilhelm zeigte über weite Strecken eine dominante Vorstellung, ließ defensiv kaum etwas zu – und hatte vorne in Lobinger und Handle die entscheidenden Akteure.

Vor dem Spiel: Die Saisonvorbereitung ist vorbei – jetzt zählt’s! Nach einer langen und intensiven Sommervorbereitung ist Viktoria Köln mit einem Heimspiel in die Drittliga-Saison 2025/26 gestartet. 18 Abgänge, 13 Neuzugänge und ein frischer Wind auf der Trainerbank. Marian Wilhelm, vergangene Saison noch Co-Trainer von Olaf Janßen, übernimmt nun die Verantwortung an der Seitenlinie. In der Vorbereitung testete unser Team sechs Mal – mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen. Dabei ging es vor allem darum, Automatismen zu verinnerlichen und die Neuen zu integrieren. Auch Talente aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum sammelten fleißig Einsatzminuten.

Der letzte Test vor dem Saisonstart zeigte, dass unser Team bereit ist: Beim 1:1 gegen Zweitliga-Aufsteiger Preußen Münster präsentierte sich die Viktoria über weite Strecken als die spielbestimmende Mannschaft.

Verlauf des Spiels: Schon in der Anfangsphase setzte die Viktoria erste Akzente. Nach einer Ecke von rechts landete der Ball bei Lobinger, dessen Schuss in der 8. Minute nur knapp über das Tor flog. Zwei Minuten später kam der Angreifer erneut zum Abschluss, diesmal wurde sein Versuch im letzten Moment geblockt. Schweinfurt stand tief und lauerte auf Konter, die jedoch meist unpräzise ausgespielt wurden oder an der konzentrierten Viktoria-Abwehr scheiterten. In der 41. Minute wurde es dann doch gefährlich: Michael Dellinger setzte sich gegen zwei durch, kam ins Straucheln – Joshua Endres übernahm und zwang Dudu mit einem abgefälschten Schuss zu einer Parade.

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Gelegenheit den Gästen. Johannes Geis zog aus der Distanz ab, doch Dudu lenkte den Ball überragend über den Querbalken (48.). Die Viktoria antwortete: Eine Flanke von Velasco fand den Kopf von Lobinger – wieder drüber (50.). In der 55. Minute dann fast die Führung: Lobinger setzte sich über rechts durch und brachte den Ball scharf in die Mitte, doch Thomas Meißner grätschte im letzten Moment vor dem einschussbereiten David Otto dazwischen.

In der 61. Minute war es schließlich so weit. Otto kam im Strafraum zum Abschluss, S05-Keeper Toni Stahl konnte den Ball noch abwehren – doch beim Nachschuss von Lobinger war der Schweinfurter Keeper chancenlos. Das 1:0 für Viktoria!

Nur zehn Minuten später der nächste Treffer: Otto spielte einen feinen Steckpass in den Lauf von Handle, der Torwart Stahl umkurvte und aus spitzem Winkel zum 2:0 vollendete (71.).

Schweinfurt versuchte in der Schlussphase nochmal heranzukommen, doch Dudu blieb sicher – besonders in der 78. Minute, als er einen Freistoß von Geis stark parierte. In der 86. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem leichten Ziehen im Strafraum auf den Punkt. Endres trat an, doch Dudu tauchte ab und parierte auch den Elfmeter – die Null stand.

Ein gelungener Auftakt für Viktoria, die mit viel Kontrolle, stabiler Defensive und einem starken Torwart ins neue Spieljahr startet.

Viktoria-Aufstellung: Dudu – Jonah Sticker, Christoph Greger, Lars Dietz (90. Verthomy Boboy) , Marco Pledl (79. Yannick Tonye) – Simon Handle, Leonhard Münst (79. Leander Popp), Lucas Wolf (90. Tim Kloss), Robin Velasco (68. Tobias Eisenhuth) – David Otto, Lex-Tyger Lobinger. 

Tore: 1:0 Lex-Tyger Lobinger (62.), 2:0 Simon Handle (71.)

Zuschauer:innen: 3.287

Vorrausblick: Nächsten Samstag (14:00) geht es ins Saarland zum ersten Auwärtsspiel der Saison. Beim 1.FC Saarbrücken wollen wir den gelungenen Saisonstart ausbauen und die ersten Auswärtspunkte in dieser Saison sammeln.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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