Junge Viktoria trotzt erfahrenen Wuppertalern Unentschieden ab

Im 2. Testspiel der Wintervorbereitung trennt sich unsere Viktoria mit 1:1 (0:0) vom Wuppertaler SV.

Von der Startaufstellung des ersten Testes gegen Watzenborn-Steinberg (5:1) waren in der Startelf gegen den WSV nur noch Patrick Koronkiewicz und Daniel Reiche übrig geblieben – letzterer ging als Kapitän auf den vereisten Kunstrasen in Köln-Poll.
Im Spielverlauf kamen neben dem in der Innenverteidigung gestarteten Tom Isecke noch vier weitere Akteure (Hamza Salman, Dastit Bulliqi, Luca Struth, Marcel Brunnhuber) aus der A-Jugend zum Einsatz, die allesamt wertvolle Erfahrungen bei der 1. Mannschaft sammeln konnten.
Die erste Hälfte lief bis auf einige Szenen, in denen Torhüter Alex Monath sein ganzes Können zeigen konnte, relativ ereignislos ab. Die Tore sollten erst in der 2. Hälfte fallen – zunächst jedoch auf der falschen Seite. Die Wuppertaler, mit den erfahrenen Ex-Viktorianern Ercan Aydogmus, Gaetano Manno und Silvio Pagano in der Startelf, gingen in der 73. Minute in Führung. Enzo Wirtz war es, der sich nach einer Ecke hochschraubte und einköpfen konnte. Fatih Candan sorgte neun Minuten später per Elfmeter für den verdienten Ausgleich und für ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis.
Das nächste Testspiel der Viktoria findet am kommenden Samstag (14:00 Uhr) gegen die Sportfreunde Baumberg (Oberliga Niederrhein) statt.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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