Julius Schell ist neuer Übergangskoordinator

Viktoria Köln hat einen neuen Übergangskoordinator: Julius Schell tritt ab sofort die Nachfolge von Till Mester an. Der 26-Jährige war zuletzt Co-Trainer bei Eintracht Braunschweig und kümmert sich ab sofort um den Übergangsbereich vom NLZ zu den Profis bei Viktoria Köln.

Valentin Schäfer, Sportlicher Leiter von Viktoria Köln: „Nach einem ausführlichen Auswahlprozess für die Nachfolge von Till Mester freuen wir uns sehr, mit Julius Schell einen neuen Koordinator des Übergangsbereichs für uns gewonnen zu haben, bei dem wir zu 100 Prozent von der inhaltlichen und menschlichen Passung zur Viktoria überzeugt sind.“

Schäfer führt aus: „Er hat als Spieler in genau diesem Altersbereich sehr vielfältige eigene Erfahrungen bei Topklubs gesammelt. Nach seinem zu frühen, verletzungsbedingten Karriereende konnte er zudem bei Alemannia Aachen und Eintracht Braunschweig als Co-Trainer Erfahrungen im Profifußball sammeln. Mit seiner eigenen Herangehensweise wird er an Tills Arbeit anknüpfen und den Weg als Ausbildungsverein gemeinsam mit uns weiterentwickeln. Abschließend möchte ich mich bei Till für die tolle Arbeit für unsere Viktoria bedanken und ihm sowohl privat als auch für die neue Aufgabe beim DFB alles Gute wünschen. Nach zwei tollen Amtszeiten bei uns wird er immer Viktorianer bleiben.“

Julius Schell wurde als Spieler im NLZ von Borussia Dortmund ausgebildet. Der Verteidiger wurde 2019 Deutscher A-Junioren-Meister mit dem BVB und war in der U23 Teamkollege von Taylan Duman. Anschließend wechselte er zu Schalke II und spielte dort unter anderem gemeinsam mit Niklas Castelle und Verthomy Boboy. Nach zwei Saisons bei den Königsblauen zog es Schell zu Alemannia Aachen. Dort musste er verletzungsbedingt seine Profilaufbahn beenden und wurde 2025 Co-Trainer von Heiner Backhaus. Nach der gemeinsamen Rückrunde bei der Alemannia wechselte das Trainerteam zu Eintracht Braunschweig. Dort war das Trainerteam bis März 2026 gemeinsam aktiv. Künftig fungiert Julius Schell als Verbindungsstelle zwischen Profis und NLZ.

Thomas Skropke, Administrativer Leiter NLZ: „Mit Julius haben wir einen sehr jungen, aber im Kontext des Übergangsbereichs sehr erfahrenen Mitarbeiter gewinnen können. Uns ist bewusst, dass er die Rolle nicht eins zu eins wie Till Mester ausfüllen wird, jedoch macht das die Besetzung unter anderem für uns so interessant. Durch seine Spieler- und Trainererfahrung im Profi-, insbesondere im Übergangsbereich, kann er unseren Spielern und Mitarbeitenden in diesem Bereich, aber auch darüber hinaus, wichtige Impulse und Erfahrungswerte mitgeben. Zum Schluss möchte ich mich im Namen des gesamten NLZ bei Till für die geleistete Arbeit bedanken und wünsche ihm von ganzem Herzen alles Gute und viel Erfolg beim DFB!“

Der Übergangskoordinator begleitet NLZ-Talente auf dem Weg zum Profi und junge Lizenzspieler bei ihrer Weiterentwicklung in der Drittligamannschaft. Hierbei steht er im engen Austausch mit den Mannschafts- und Individualtrainern sowie den Mitarbeitern der sportpsychologischen, pädagogischen und medizinischen Unterstützung, um die individuelle Ausbildung bestmöglich zu koordinieren.

Julius Schell: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Personen im NLZ und der ersten Mannschaft. Ich habe das familiäre Umfeld bereits kennenlernen dürfen. Das Miteinander im Verein macht Lust auf mehr. Für mich steht die Gesamtentwicklung der Spieler im Vordergrund. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Spieler in den gesetzten Themen Schritte nach vorne machen und uns die Durchlässigkeit vom NLZ zu den Profis weiterhin auszeichnet.“

Schell führt aus: „Ich bedanke mich bei Till Mester für die reibungslose Übergabe in den vergangenen Tagen. Dank der bereits bestehenden Strukturen kann ich direkt in die inhaltliche Umsetzung gehen und auf die Arbeit von ihm aufbauen.“

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