Am Sonntag ist Viktoria Köln beim SV Meppen zu Gast (Anpfiff: 15.00 Uhr). Nachdem die Höhenberger am Wochenende durch ein 2:0 gegen den FC Ingolstadt in der Drittliga-Tabelle weiter nach oben kletterten, ging es für die Emsländer in die entgegengesetzte Richtung. Nach der 1:2-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching finden sich die Niedersachsen plötzlich im unteren Tabellenmittelfeld wieder.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Torsten Frings (früher unter anderem für Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayern München im Einsatz) heuerte zur aktuellen Saison als Cheftrainer in Meppen an. Nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel gab sich der 43-Jährige kämpferisch. „Es nützt ja nichts, wir müssen weitermachen“, so Frings nach der Begegnung in Unterhaching am Mikrofon von Magenta Sport. „Wir müssen trotzdem das Positive mitnehmen und es im nächsten Spiel besser machen.“

Die Dinge noch besser zu machen, gelang auf jeden Fall Viktoria Köln beim Heimsieg. Nach dem Auswärtserfolg in Magdeburg am Wochenende zuvor, steigerten sich die Höhenberger gegen den hoch gehandelten FC Ingolstadt unübersehbar. „Wir haben richtig guten Fußball gespielt“, freute sich Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev hinterher. „Fußballerisch war es sehr schön von außen anzusehen. Im Grunde genommen waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft und somit war es auch ein verdienter Sieg.“

Beim ersten Auftritt der Viktoria in Meppen gab es am 21. Oktober letzten Jahres ein 1:1. Den Ausgleichstreffer für die Kölner in der 66. Minute erzielte damals Kapitän Mike Wunderlich. Doch es war mehr drin! In der 68. Minute rettete nach Gottschling-Kopfball der Pfosten für Meppen. 180 Sekunden später landete ein Ball von Kevin Holzweiler sogar im Tor. Doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen und erkannte den Treffer nicht an – eine klare Fehlentscheidung, die den Gästen den Sieg kostete.

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere Neuigkeiten von der 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show