Janßen vor Osnabrück: „Wir brauchen elf Jungs, die Mut haben“

Am Montagabend wird das Flutlicht im Sportpark Höhenberg angeworfen: Dann kommt der VfL Osnabrück auf die Schäl Sick (Anpfiff: 19.00 Uhr, zu hören live im Vussballradio Schäl Sick). Die Niedersachsen haben die letzten sieben Drittligapartien nicht verloren und wollen auch in Köln gewinnen, um weiterhin zur Spitzengruppe der 3. Liga zu gehören. Doch auch für unsere Viktoria sind die Zähler wichtig, um nicht zurück in den Tabellenkeller zu rutschen. Chefcoach Olaf Janßen verriet uns vorab, welche Zutaten es braucht, damit die Gastgeber nicht mit leeren Händen vom Platz gehen.

Olaf Janßen über …

Vussball unter Flutlicht: „Ich mag es, wenn die Sonne im Sportpark Höhenberg untergeht und das Flutlicht angemacht wird. Das hat eine besondere Atmosphäre. Dazu kommen noch Zuschauer und schon ist es ein toller Rahmen für ein Spiel gegen eine Top-Mannschaft.“

Verjüngung: „Diesmal wird der Kader ein anderes Gesicht haben. Viele zuletzt fehlende kommen zurück: Zum einen Daniel Buballa und Kai Klefisch, die nach Sperre wieder mit von der Partie sein können, aber auch Timmy Thiele oder Luca Marseiler. Klar, nicht alle sind bei 100 %, aber der Kader ist so, wie ich ihn mir die ganze Saison gewünscht hätte.“

VfL Osnabrück: „Aus meiner Sicht eine sehr gefestigte Mannschaft. Bei Ballbesitz sind sie extrem variabel und im Angriff haben sie mit Ba-Muaka Simakala und Aaron Opoku, zwei der schnellsten Stürmer der Liga. Und Marc Heider, der eine Maschine im Anlaufen ist.“

Varianten: „Wenn wir Osnabrück aufhalten und selber gefährlich werden wollen, brauchen wir einen klasse Matchplan. Und elf Jungs, die um ihr Leben rennen, denen kein Weg zu weit ist und die dann noch den Mut aufbringen, auch ihr eigenes Spiel aufzuziehen.“

Vorhersage: „Ich hoffe, dass meine Mannschaft am Montagabend in der Lage ist, Osnabrück die Stirn zu bieten. Wenn das Team ihr Herz auf dem Platz lässt, belohnt uns vielleicht der Vussballgott.“

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