Janßen sucht neue Herausforderung – Wilhelm übernimmt ab Sommer

Marian Wilhelm tritt zum 01.07.2025 die Nachfolge von Olaf Janßen als Cheftrainer bei Viktoria Köln an. Bereits zu Beginn dieser Saison haben die Viktoria-Verantwortlichen gemeinsam die Entscheidung getroffen, dass Marian Wilhelm (aktuell Co-Trainer) die Nachfolge als Cheftrainer antreten wird, da Olaf Janßen die Viktoria zum Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen wird. 

Franz Wunderlich, Sport-Vorstand Viktoria Köln: „In den damaligen Gesprächen war es der Wunsch aller Beteiligten, dass nach Olafs Vertragsende Marian den Posten des Cheftrainers übernehmen wird. Die hervorragende Zusammenarbeit der beiden spiegelt sich im historisch guten Hinrunden-Ergebnis mit 29 Punkten und Tabellenplatz 6 wider.“ Franz Wunderlich macht deutlich, dass man mit Marian einen Trainer gefunden hat, der die Viktoria-DNA bereits zu 100% verkörpert und diese optimal fortführen wird. 

Nach knapp 4,5 Jahren geht die Amtszeit von Olaf Janßen im Sommer zu Ende. Er kann stolz auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, in der er Viktoria zu einem festen Bestandteil in der 3. Liga gemacht hat. Dabei hat er die Viktoria-DNA sowohl im NLZ als auch im Profi-Bereich vollumfänglich platziert und es ist ihm dabei gelungen, zahlreiche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu Profis zu machen. Die Durchlässigkeit dieser Spieler ist auch dank der engen Zusammenarbeit mit Wilhelm entstanden und hat Janßen nach eigener Aussage in dieser Saison ganz besonders motiviert. 

Zur Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainer fügt Janßen hinzu: „Dass ich mit Marian bereits meinen Nachfolger an meiner Seite habe, war und ist etwas ganz Besonderes. Er hat mich in der Zusammenarbeit zu einem besseren Trainer gemacht! Jeder kann sich vorstellen, dass wir alle jetzt nur ein Ziel haben: diese Saison bestmöglich abzuschließen.“ 

Wilhelm zeigt sich voller Stolz. „Es ist ein Traum, nach 15 Jahren bei Viktoria Köln den nächsten Schritt als Cheftrainer im Profifußball gehen zu dürfen. Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen des Vereins, besonders von Franz Wunderlich, der mich all die Jahre begleitet hat und von Olaf Janßen, von dem ich so viel lernen durfte. Ohne diese Unterstützung wäre eine solche Entwicklung nicht möglich gewesen. Ich freue mich auf die Herausforderung ab Sommer. Doch bis dahin zählt für mich nur die erfolgreiche Fortführung unserer aktuellen Arbeit.“ 

Der Moment, die besondere und lange Amtszeit Janßens zu würdigen, ist aber noch nicht gekommen, da die gemeinsame Reise nicht hier und heute endet. In den ausstehenden Begegnungen in der Rückrunde der 3. Liga sowie im Pokal verspricht sich das gesamte Team Vollgas zu geben und die gesteckten Ziele gemeinsam zu erreichen. 

Weitere ausführliche Stimmen zu der Entscheidung findet Ihr hier im Pressegespräch.
Zum Video: https://youtu.be/31GCDpW4uR8

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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