Mit einem 2:1 (0:1) gegen den TSV Steinbach konnten wir die Vorbereitung am Samstag erfolgreich beenden. Im Anschluss sprachen wir mit unserem Sportvorstand Franz Wunderlich über die Vorbereitung und die anstehenden Aufgaben.

Wie würdest du zum Abschluss der Vorbereitung die vergangenen Wochen beschreiben?
Es war eine typische Vorbereitung, jetzt zum Ende hat uns ein bisschen die Frische gefehlt, das ist zu dem Zeitpunkt normal. Die Mannschaft hat erfolgreiche, aber auch sehr harte und intensive Wochen hinter sich. Wir blicken dem Saisonauftakt am Freitag entgegen und alle erzielten Ergebnisse verlieren an Wichtigkeit. Jetzt heißt es für uns fit zu werden und Spritzigkeit zu bekommen.

Inwieweit beeinflussen die hohen Siege in der Vorbereitung (Kalk, Poll etc.) gegen zum Teil unterklassige Mannschaften die Psyche der Spieler und warum wurden diese Gegner so gewählt?
Die Spiele in der diesjährigen Vorbereitung haben wir bewusst so gelegt. In den vergangenen Jahren haben wir gegen viele oberklassige Gegner gespielt und dabei auch respektable Ergebnisse erzielt. Das hat der Mannschaft nicht immer gut getan. Wir werden in dieser Saison auf zahlreiche Mannschaften treffen, die ähnlich wie die Teams aus der Vorbereitung sehr tief stehen und die Räume eng machen werden. Natürlich waren die letzten Siege wichtig für das Selbstvertrauen unserer Spieler, aber sie sollten diese auch richtig einordnen können.

Wie schätzt du die Neuzugänge ein?
Man hat im Spiel gegen Steinbach gesehen, dass unsere Neuzugänge, beispielsweise Gottschling, Holzweiler oder Backszat, eine hohe Qualität mitbringen. Vor allem sind das alles gute Typen, die eine beeindruckende Mentalität mitbringen und Spaß auf die kommende Saison machen.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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