Holger Kirsch (49) ist neuer Präsident des FC Viktoria 1904 e.V. – Das haben die Mitglieder des Drittliga-Klubs am Dienstagabend bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung entschieden. Franz Wunderlich (60) und Willy Scheer (66) bleiben weiterhin als Vize-Präsidenten Teil des Präsidiums, Kirschs freigewordenen Vize-Präsidenten-Posten übernimmt Markus Buchcik (51).

Kirsch war seit 2014 Vize-Präsident bei Viktoria Köln, nach dem Ausscheiden des langjährigen Präsidenten Günter Pütz (72) im vergangenen Jahr führte der 49-Jährige die Geschäfte gemeinsam mit Wunderlich und Scheer.

Holger Kirsch: „Ich freue mich sehr, dass uns die Mitglieder heute ihr Votum gegeben haben und wir die Gelegenheit bekommen, auch künftig den Fortbestand unseres Vereins maßgeblich mitgestalten zu dürfen. Wir leben in bewegten Zeiten, umso wichtiger ist da eine intakte Viktoria-Vamilie als sichere und kostbare Konstante die Freude, Ablenkung und Kraft für den Alltag schenkt. Wir wollen langfristig zu den 50 besten Clubs in Deutschland gehören. Das wird uns gemeinschaftlich gelingen!“

Markus Buchcik, der das neue vierköpfige Team komplettiert, ist bislang stellvertretender Vorsitzender des Viktoria-Wirtschaftsrats und Mitglied der Geschäftsführung der Wintec Autoglas GmbH und engagiert sich mit dem Unternehmen als Haupt- und Trikotsponsor des NLZ und des Frauenteams, sowie als Ärmelsponsor der Drittligaprofis.

Kirsch selbst ist dem Verein aus Höhenberg nicht erst seit seiner Zeit als Vorstandsmitglied verbunden. Als Kind spielte der erfolgreiche Architekt selbst mit dem roten V auf der Brust, war zudem 2015 Prinz des Kölner Karnevals und ist seit 2020 Leiter des Kölner Rosenmontagszugs.

Damit ist Holger Kirsch der dritte Präsident seit Neu-Gründung 2010 nach Tobias Kollmann (2010-2012) und Günter Pütz (2012-2022).

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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