Ein Comeback in die 3. Liga, wie es Unterhaching dieses Jahr gefeiert hat, wünscht sich wohl jeder Aufsteiger. Bis Anfang Dezember mischte der letztjährige Meister der Regionalliga Bayern das obere Tabellendrittel auf. Wie stark die Unterberger-Elf sein kann, bewies sie schon im Duell in der Hinrunde – 2:1 gewannen die Münchener. 

Der Trainer: Da wären wir auch schon bei besagtem Unterberger. Marc Unterberger übernahm die Mannschaft im Sommer von Sandro Wagner, der mittlerweile Co-Trainer der DFB-Herren ist. Dabei ist der neue Coach kein neues Gesicht in Haching, seit 2010 ist er Teil des Vereins und coachte zuletzt die A-Junioren. Dass dem 35-Jährigen die Lizenz für die 3. Liga fehlt, nahm man bei der Anstellung in Kauf.  

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Bisherige Begegnungen: Fünfmal gab es das Duell zwischen den beiden Teams bereits. Zweimal gewann Haching (2:0 und 2:1), dreimal trennten sich beide Teams Remis (1:1, 2:2 und erneut 1:1). 

Gegründet: 01.01.1925 
 

In der 3. Liga seit: 2023 
 

Größter Erfolg: DFB-Pokal-Halbfinale 1957, 1958, 1985, 2020 
 

Rekordspieler (aktiv): Markus Schwabl (286) 

Historie: Die Gründungsväter des Vereins ahnten 1925 wohl nicht, welche Rolle Haching in der Fußballgeschichte noch spielen würde: 1999 stieg man in die Bundesliga auf und prägte den Begriff „Vizekusen“ für unsere Nachbarn aus Leverkusen, als diese am letzten Spieltag die Meisterschaft in Unterhaching verspielten. Nach zwei Spielzeiten ging es für die Spielvereinigung allerdings wieder runter, 2008 war man Gründungsmitglied der 3. Liga. 2021 stiegen die Süddeutschen als Tabellenletzter in die Regionalliga ab, als Meister der Regionalliga Bayern ist man nun zurück.  

Partie in den Medien: 
 

TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.     
 

Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Christian und Daniel On Air!     
 

Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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