Beim morgigen Auswärtsspiel im Stadion Niederrhein trifft unsere Viktoria auf einen Gegner, mit dem mit Blick auf die letzte Saison reichlich positive Erinnerungen verbunden sind. Wir haben Rot-Weiß Oberhausen mal genauer beleuchtet.

Der Trainer
Mit Mike Terranova steht bei RWO ein echtes Vereinsidol an der Seitenlinie. Der 40-Jährige stammt gebürtig aus Bochum-Wattenscheid, ist aber schon seit 2006 in Oberhausen aktiv. In seiner aktiven Karriere spielte er zuvor für Wattenscheid, Gütersloh, Nordhorn und Wuppertal, bevor er den Weg zurück ins Ruhrgebiet und zu RWO fand. In seiner gesamten Zeit als Spieler schoss der Mittelstürmer in 226 Spielen 66 Tore für die Rot-Weißen, davon auch 14 in der 2. Bundesliga. Nach sieben Jahren wechselte er dann in den Trainerstab des Regionalligisten, wo er nach einer kurzzeitigen Station in der Jugend in der letzten Spielzeit nach vier Spieltagen das glücklose Amt des Cheftrainers Andreas Zimmermann übernahm.

Letztes Jahr
Die vergangene Spielzeit mit Terranova verlief für die Kleeblätter gemischt. Einer mittelmäßigen Hinrunde mit sieben Siegen, drei Unentschieden und sieben Niederlagen (Platz 8) folgte eine überragende Rückrunde, in der die Mannschaft sogar Platz 1 in der Rückrundentabelle belegte 
– noch einen Punkt vor unserer Viktoria wohlgemerkt. Zwischenzeitlich gewann die Mannschaft neun Spiele in Folge, bis sie in den Sportpark Höhenberg fuhr und bei der 1:5-Niederlage die Meisterfeier unserer Mannschaft hautnah miterleben durfte. Generell sind die Erinnerungen an die Duelle mit den Oberhausenern in der letzten Saison durchweg positiv. Im Hinspiel trafen Sven Kreyer und Dominik Lanius zum 2:0-Auswärtssieg im Stadion Niederrhein, das Rückspiel wurde wie schon erwähnt zum ausgiebigen Fußballfest!

Die bisherige Saison
Die aktuelle Spielzeit lief für den Traditionsclub noch nicht problemlos an. Einem 2:1-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Ryhnern folgte zunächst eine 2:0-Pleite gegen die Jungfohlen aus Gladbach und anschließend zwei Unentschieden gegen Verl (1:1) und in Rödinghausen (3:3). Mit fünf Punkten rangiert die Mannschaft damit auf Platz 10. Dafür gab es in der 1. Runde des Niederrheinpokals ein souveränes 7:0 gegen den VSF Amern aus der Landesliga. Eine Stufe höher wartet nun mit dem Bezirksligisten St. Winfried Kray ebenfalls eine lösbare Aufgabe.

Das Personal
Vor der Saison zeigte RWO mit den Verpflichtungen von Jannik Löhden und Philipp Gödde von Alemannia Aachen, dass der Verein auch in dieser Saison wieder eine ordentliche Rolle spielen will. Allerdings verließen mit Simon Engelmann (13 Tore), Raphael Steinmetz, Arnold Budimbu (8 Tore) und Güngör Kaya (7 Tore) gleich vier mehrfache Torschützen die Mannschaft. Kapitän ist diese Saison Patrick Bauder, der auch schon gegen Rödinghausen einnetzen konnte.

Wir sind gespannt, inwieweit die Oberhausener in dieser Saison die genannten Abgänge kompensieren können – klar ist aber, dass jeder den aktuellen Meister schlagen will und sich dafür in jeden Zweikampf werfen wird. Da heißt es dann morgen Abend: dagegenhalten!

Um 19:30 Uhr wird das Spiel im Stadion Niederrhein angepfiffen! Wir freuen uns über jeden Viktorianer, der unsere Mannschaft unterstützt!
Vik, Vik, Viktoria!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show