„Großes Potenzial“ – Diego Perri unterschreibt Profi-Vertrag

Mit Diego Perri hat Viktoria Köln ein weiteres Talent aus dem eigenen NLZ an sich gebunden. Der 17-jährige Flügelspieler weilt derzeit mit der Ersten Mannschaft im Trainingslager und ist bereits der zehnte Spieler im aktuellen Profi-Kader, der aus dem eigenen NLZ stammt. 

„Ich freue mich, dass sich mit Diego ein weiterer Jugendspieler für den Weg bei uns entschieden hat“, zeigt sich Stephan Küsters (Sportlicher Leiter) glücklich. „Er ist ein Spieler mit großem Potenzial. Wichtig ist für ihn, dass er verletzungsfrei bleibt. Wir erleben ihn hier im Trainingslager und können uns auf den Weg mit ihm freuen.“

Dieser führt zunächst von der U19 in den Profi-Bereich, schließlich ist Diego noch Teil des jüngeren Jahrgangs unserer A-Junioren. „Umso mehr freue ich mich, dass er noch vor dem Trainingslager unterschrieben hat. Wir werden Diego nun Schritt für Schritt an den Profi-Fußball heranführen“, führt Küsters aus. 

2023 kam der Flügelspieler als B-Jugendlicher vom FC Rheinsüd Köln auf die Schäl Sick. U19-Cheftrainer Pietro Schiavo setzt in der laufenden Saison auf die Qualitäten des beidfüßigen Offensiv-Talents – mit Erfolg: In den vergangenen 6 DFB-Nachwuchsliga-Partien traf Diego dreimal und wusste auch in Übergangsspielen mit den Profis zu überzeugen. 

Diego Perri: „Ich freue mich, bei Viktoria mit meinem ersten Profivertrag den nächsten großen Schritt gehen zu dürfen. Ich habe in den ersten 18 Monaten viel gelernt und auch während meiner Verletzungspausen großes Vertrauen verspürt. Bei der U19 werde ich weiter hart arbeiten und mein Bestes geben um auch in der Ersten Mannschaft meine Qualitäten beweisen zu können.“ 

Dass Perri bereits erste Minuten mit der Mannschaft verbracht hat, sieht er als Vorteil: „Die Übergangsspiele, Trainings und besonders das Trainingslager waren für mich sehr wertvoll um mich an die Profi-Mannschaft ranzutasten.“

Viktoria – das V steht für Vussball!  

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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