Das Vussballjahr 2023 kommt nun auch im Sportpark Höhenberg an. Am Freitagabend (19 Uhr) empfangen wir den 1. FC Saarbrücken bei uns in Köln. Aus dem Saarland reist ein echtes Spitzenteam an, das in der vergangenen Woche gegen den MSV Duisburg (2:3) erst die dritte Saisonniederlage einstecken musste. Wir wollen Euch die Saarbrücker hier etwas genauer vorstellen.

Hinrunde: Mit bisher 33 Punkten und nur 3 Niederlagen steht Saarbrücken auf Platz 3 der 3. Liga. 3 Gegentore gab es zum Jahresauftakt gegen den MSV Duisburg, nachdem man zuvor 3 Ligaspiele in Folge gewann und 3 Testspiele in der Winterpause bestritt. Unter anderem gewann der FCS mit 2:1 gegen Fortuna Köln. Nach dem 11. Spieltag stand Saarbrücken als Folge eines kleinen Formtiefs auf Platz acht der Liga und trennte sich anschließend von Uwe Koschinat (51). Seitdem trainiert Rüdiger Ziehl (45) die Saarländer und blieb bis zum letzten Wochenende ungeschlagen.

Letztes Spiel: Ähnlich wie die Viktoria kamen die Saarbrücker nicht optimal in das Vussballjahr 2023. Beim Auftaktspiel gegen den MSV Duisburg lagen die Saarländer nach 22 Minuten 0:2 zurück, in Hälfte zwei konnten die Zebras noch auf 3:0 erhöhen. Doch der FCS bewies Moral, Adriano Grimaldi (87.) und Kasim Rabihic (90.) ließen Hoffnungen auf einen Punkt im Ludwigspark aufkommen, schlussendlich fuhr Duisburg aber mit drei Punkten nach Hause.

Kader: Mit einem Altersdurchschnitt von 27,8 Jahren hat der 1. FC Saarbrücken den ältesten Kader der 3. Liga. Ältester Akteur des FCS ist Mike Frantz, der 36-Jährige kam zur neuen Spielzeit zurück ins Saarland und bringt eine beachtliche Erfahrung von 228 Bundesliga-Einsätzen mit. Übrigens: Frantz ist der siebtälteste Spieler der Liga, noch etwas lebenserfahrener ist Mike Wunderlich, der ein halbes Jahr vor dem Saarbrücker zur Welt kam (ligaweit Platz 4). Im Sommer verstärkten sich die „Molschder“ (das Ludwigsparkstadion steht im Stadtteil Malstatt) durchaus prominent, etwa Richard Neudecker (26/ vorher 1860 München), Calogero Rizzuto (31/Rostock), Kasim Rabihic (29/Verl) oder Marvin Cuni (21/ ausgeliehen vom FC Bayern) sind neue feste Bestandteile der Mannschaft.

Spieler im Fokus: Letzterer ist der Shootingstar in der Landeshauptstadt. Ausgeliehen vom FC Bayern München ist Cuni mit bis dato sieben Treffern gemeinsam mit Sebastian Jacob (29) bester Torschütze des FCS. Im 3-1-4-2-System ist der Neuner mit 1,88 Metern klarer Zie(h)l-Spieler und agierte zuletzt als Sturmpartner von Kasim Rabihic, erzielte dabei etwa den Siegtreffer im Topspiel gegen 1860 München. Der gebürtige Freisinger stammt aus der Jugend von Bayern München, der Rekordmeister verlieh das Sturm-Juwel in der vergangenen Saison zum SC Paderborn (14 Spiele, 3 Tore) und zuvor nach Großaspach, wo der Goalgetter mit einer Ausbeute von 19 Treffern und 6 Vorlagen in 34 Regionalliga-Spielen auf sich aufmerksam machte. Und auch Nationalelf-Erfahrungen hat Cuni schon machen dürfen: Für Albaniens U21 stand er fünfmal auf dem Rasen (2 Tore).

Trainer: Wie bereits erwähnt übernahm Rüdiger Ziehl im Oktober die Mannschaftsverantwortung des entlassenen Koschinat. Gekommen war der gebürtige Zweibrücker im September als Manager, zuvor verließ er den TSV Havelse, mit dem er als Trainer in die Regionalliga abgestiegen war. Lange war der heute 45-Jährige in verschiedenen Funktionen bei der Zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg tätig. In der Autostadt beendete der frühere Mittelfeldspieler seine aktive Karriere. Für die TuS Koblenz spielte Ziehl 66-mal in der 2. Bundesliga und hat weitere drei Bundesliga-Einsätze für den 1. FC Kaiserslautern in seiner Vita stehen.

Fairness: Spitzenduell am Freitagabend in Höhenberg – zumindest was die Fairness angeht. Mit 31 Gelben Karten und nicht einem Platzverweis ist der 1. FC Saarbrücken Spitzenreiter in der Fairnesstabelle der 3. Liga. Unmittelbar vor dem SV Elversberg (30 Gelbe, 1 Gelb-Rote) und Viktoria Köln (33/1). Die meisten Verwarnungen gab es auf Saarbrücker Seite übrigens für Mittelfeldmann Richard Neudecker (4), bei unserer Viktoria sind es Moritz Fritz und Patrick Sontheimer (je 5), gefolgt von Lars Dietz, Patrick Koronkiewicz und Niklas May (je 4)

Letzte Begegnungen: 3:2; 0:0; 1:0 – zuletzt blieben wir dreimal in Folge ungeschlagen gegen den 1. FC Saarbrücken. Gerade die Spiele in Saarbrücken dürften Euch in Erinnerung geblieben sein: Im Februar letzten Jahres gewannen wir mit 1:0 dank eines Eigentors, im März 2021 gelang uns ein Last-Minute-Sieg, nachdem Timmy Thiele in der 93. Minute den 3:2-Siegtreffer markierte.

Tickets: Karten für die Flutlicht-Partie am Freitagabend gibt es sowohl online unter www.viktoria-tickets.de sowie in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di-Fr. 14-17 Uhr). Auch eine Abendkasse wird am Spieltag geöffnet haben. Und wer sich das Knallerprogramm in der Rückrunde mit Gegnern wie Waldhof Mannheim, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, BVB II uvm. nicht entgehen lassen möchte, der kann sich schon ab 49€ die Rückrunden-Dauerkarte sichern.

Partie in den Medien: Da das Freitagabendspiel in der 3. Liga traditionell das Topspiel ist, überträgt MagentaSport bereits ab 18:30 LIVE aus dem Sportpark Höhenberg. Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
Und auch im neuen Jahr ist das Vussballradio Schäl Sick wieder für Euch da: Besnik und Daniel werden um 18:50 Uhr LIVE auf Sendung gehen und unter anderem einen ehemaligen Viktoria-Spieler als Halbzeitgast On Air haben. Schaltet also ein und lasst Euch das Gespräch nicht entgehen!

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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