Am Mittwoch trifft Viktoria Köln zum Jahresabschluss 2023 und Start der Rückrunde auf den SC Verl. Die Westfalen gehen mit zuletzt zwei Niederlagen in die Partie, stehen aber auf einem sehr starken 5.Tabellenplatz. Wir haben uns den letzten Gegner des Kalenderjahres wie immer genauer angeschaut.

Letzte Partie: Den etwa 1.800 Zuschauenden in der Sportclub-Arena wurde es bei der Partie gegen Ulm nicht langweilig. Zwar jubelten lediglich die Spatzen beim 3:0-Auswärtserfolg des SSV, doch es war ein Verler, der als erster das Tor traf: Mael Corboz leitete mit dem Eigentor in der 2. Minute den bitteren Verl-Tag ein. Ulm traf noch vor der Pause per Elfmeter, SCV-Akteur Paetow sah die Ampelkarte und musste von draußen noch das 0:3 mitansehen.

Hinspiel: „Bogicevic tanzt Viktoria Köln zum Sieg“, titulierte der kicker nach dem Drittliga-Auftakt. 3:1 gewann Viktoria daheim gegen den SCV, Donny steuerte ein Traumtor und eine Vorlage bei. Dabei erzielten die Verler im 1. Durchgang noch das 0:1, doch neben Bogicevic trafen auch David Philipp und Patrick Koronkiewicz mit dem roten V auf der Brust.

Kader: Im Tor der Westfalen steht mit Luca Unbehaun ein Keeper, der zu BVB-Zeiten schon öfter auf Spielberichtsbogen der Champions League auftauchte, doch kein Profi-Spiel für die Dortmunder absolvierte. Bester Scorer der Verler ist ein Leihspieler von Dynamo Dresden: Oliver Batista Meier, ausgebildet auf dem Bayern-Campus, ist mit unglaublichen 9 Toren und 10 Assists der Erfolgs-Garant des SCV. Ebenfalls für viel Gefahr in den ´gegnerischen Strafräumen sorgen Lars Lokotsch (7 Tore/2 Assists) und Mael Corboz (5/3).

Trainer: Nicht nur 2023 findet sein Ende, im Sommer taten dies auch die Verantwortlichen in Verl. Alexander Ende ist seitdem mit einem Punkteschnitt von 1,83 erfolgreicher Coach, war zuvor bei der U19 von Borussia Mönchengladbach (01-06/2023) sowie Fortuna Köln (2020-22) tätig. Zu Jugendzeiten kickte Ende als defensiver Mittelfeldspieler selbst auf der Schäl Sick.

Stadion: Noch in der vergangenen Saison musste Verl bei der Partie gegen Viktoria nach Paderborn ausweichen, darf aber in dieser Saison wieder in der Sportclub-Arena antreten. Seit der Nachkriegszeit kickt der Verein auf dem Gelände, nach der Eröffnung der jetzigen Spielstätte 1994 wurde diese nach und nach professionalisiert und fasst nun 5.207 Plätze.

Bisherige Partien: Seit 2012 trafen beide Teams 21-mal aufeinander – gegen keinen Gegner musste Viktoria in diesem Zeitraum öfter ran. Dabei hat man auf der Schäl Sick bessere Erinnerungen an die Spiele: 12-mal ging Viktoria als Sieger vom Platz, zweimal der SCV und siebenmal spielte man Remis. Zudem scheinen Tore garantiert, keines der 21 Spiele endete torlos.

Partie in den Medien:
TV: Magenta Sport geht ab 18:45 Uhr LIVE auf Sendung.    
Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 18:50 Uhr mit Klaus und Besnik On Air!    
Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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