Nun also ist es soweit, der 1. FC Saarbrücken kommt am Mittwoch (19 Uhr) zu uns nach Höhenberg. Seit Mitte November mussten die Saarländer lediglich eine Niederlage hinnehmen, schlugen zuletzt im Derby den SV Waldhof Mannheim (1:0). Wir haben uns den Gegner wie gewohnt näher angeschaut. 

Hinrunde: Die Saarbrücker haben eine wahrlich turbulente Hinrunde hinter sich. Zunächst schlug der FCS den Karlsruher SC in der 1. Runde des DFB-Pokals, musste aber in der Liga immer wieder Rückschläge wie gegen Viktoria (1:2), Aue (0:2) und Essen (1:2) hinnehmen. Ab November ging es dann allerdings steil bergauf: Mit einem 2:1 gegen den FC Bayern im DFB-Pokal schafften sie die große Sensation, am 11.11. zwar eine Niederlage gegen 1860, diese sollte bis zum 0:2 gegen Ingolstadt Ende Januar die zunächst letzte sein. Hinzu kam noch ein 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt, wodurch sich die Saarländer für das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach qualifiziert haben – im Erfolgsfall des Nachholspiels ginge es gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Der Trainer: Mitverantwortlich für den Höhenflug ist Trainer Rüdiger Ziehl. Der 46-jährige Coach steht vor seinem 50. Spiel als Chefcoach des FCS, hat bis dato einen Punkteschnitt von 1,71. Seit 2022 ist Ziehl im Verein, übernahm im Oktober 2022 als Interims-Trainer. Von 2012 bis 2020 war der dreimalige Bundesliga-Profi beim VfL Wolfsburg auf verschiedenen Posten aktiv, anschließend übernahm er beim frisch in die 3. Liga aufgestiegenen TSV Havelse.  

Gegründet: 18.04.1903 
 

In der 3. Liga seit: 2020 
 

Größter Erfolg: DFB-Pokal-Halbfinale 1957, 1958, 1985, 2020 
 

Rekordspieler: Manuel Zeitz (365) 

Wiedersehen: Sollte sich der Busfahrer der Gäste am Mittwoch verfahren, gibt es zwei Jungs im Bus die wohl zum Wegweiser werden könnten: Patrick Sontheimer (2021-23 bei Viktoria) und Simon Stehle (2022/23) waren in der vergangenen Spielzeit noch Teil der Rekord-Mannschaft von Viktoria Köln und fanden im Sommer den Weg nach Saarbrücken. Sontheimer stand bei 24 Spielen auf dem Rasen und traf gegen den FC Bayern, Stehle erzielte in 20 absolvierten Partien 2 Tore.  

Begegnungen: Die Bilanz in den direkten Duellen ist bis dato ausgeglichen: Je drei Siege für Viktoria und Saarbrücken, dazu ein Remis. Zuletzt gewannen unsere Jungs in der Hinrunde mit 2:1 im Ludwigsparkstadion, getroffen haben Michael Schultz und Luca Marseiler.  

<meta charset=“UTF-8″ />Partie in den Medien:
 

TV: Magenta Sport geht ab 18:45 Uhr LIVE auf Sendung.    
 

Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 18:50 Uhr mit Jakob und Daniel On Air!    
 

Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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