Geburtstagstor und Joker-Moment – Viktoria gewinnt 2:0

Viktoria Köln gewinnt im Sportpark Höhenberg mit 2:0 gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart II. Sponsel trifft an seinem Geburtstag zur Führung (62.), Joker Sachse legt mit seinem zweiten Jokertor in Folge nach (83.) und sichert den siebten Heimsieg der Saison.

Veränderungen: Tonye muss angeschlagen pausieren. Wolf kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Startelf.

Verlauf des Spiels: Die erste große Chance gehört den Gästen aus Stuttgart. Nach einer Ecke von rechts fällt der Ball Sankoh vor die Füße, doch aus fünf Metern bringt er den Ball nicht im Tor unter, Schulz packt sicher zu (13.). Wenig später kommt Catovic nach einer Flanke von links per Kopf zum Abschluss, erneut ist Schulz zur Stelle und pariert zur Seite (20.).

Mit zunehmender Spieldauer findet auch Viktoria besser in die Partie. Immer wieder setzt man gute Offensivaktionen, doch im letzten Drittel fehlt zunächst die Präzision. Otto versucht es aus der Distanz, sein Schuss geht knapp links vorbei (28.). Nur eine Minute später spielt Wolf einen feinen Steckpass auf Zank, doch dessen Abschluss ist zu harmlos und kein Problem für Hellstern (29.).

Kurz vor der Pause wird es noch einmal gefährlich: Sankoh wird in den Lauf geschickt und versucht es mit einem Heber über Schulz, doch der Ball segelt auch über das Tor (44.).

Eine ausgeglichene erste Halbzeit endet torlos. Viktoria brauchte etwas Anlaufzeit, war dann aber voll im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel übernimmt die Elf von Marian Wilhelm endgültig die Kontrolle. Über die linke Seite zieht Münst in den Strafraum und legt klug an die Strafraumkante zurück. Dort steht Sponsel frei und trifft den Ball perfekt zur 1:0-Führung (62.) – ein schönes Geburtstagsgeschenk.

Stuttgart II findet offensiv kaum noch Lösungen, während Viktoria defensiv abgeklärt agiert. In der Schlussphase fällt die Entscheidung: Dietz schlägt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte weit nach vorne, Zank verlängert per Kopf und der eingewechselte Sachse läuft allein auf das Tor zu. Der Angreifer bleibt cool und schiebt zum 2:0 ein (83.). Nach seinem Jokertor in Hoffenheim erneut ein wichtiger Treffer.

Beinahe folgt noch das dritte Tor. Velasco kommt nach einem Pass von Handle frei zum Abschluss, doch Hellstern pariert stark zur Ecke (90.). Die anschließende Ecke köpft Dietz auf das Tornetz (90+1.). In der Nachspielzeit schickt Zank noch einmal Wolf auf die Reise, dessen Abschluss jedoch zu zentral gerät (90+5.).

Eine gute zweite Halbzeit beschert Viktoria den siebten Heimsieg der Saison. Defensiv ließ man nach der Pause nichts zu und agierte souverän, offensiv zeigte sich das Team effizient. Ein verdienter Erfolg im Sportpark Höhenberg.

Viktoria-Aufstellung: Arne Schulz – Meiko, Sponsel (83. Frank Ronstadt), Verthomy Boboy, Lars Dietz, Tim Kloss (77. Tobias Eisenhuth), Simon Handle – Florian Engelhardt , Leonhard Münst (77. Robin Velasco), Lucas Wolf – David Otto (77. Jakob Sachse), Benjamin Zank

Zuschauer:innen: 2.567

Tore: 1:0 Meiko Sponsel (62.), 2:0 Jakob Sachse (83.)

Vorrausblick: Schon am kommenden Dienstag geht es schon wieder weiter. Marian Wilhelm und seine Jungs sind an der Bremer Brücke gefordert. Anstoß gegen den VfL Osnabrück ist um 19:00 Uhr.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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