Am Samstag gastiert Viktoria Köln beim 1. FC Magdeburg. Aktuell ist es ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams starteten mit einem Unentschieden und mit einer Niederlage in die Drittliga-Saison.

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev blickt zurück: „Wir haben eine sehr schlechte erste Halbzeit in Mannheim gehabt, uns in der zweiten Hälfte stabilisiert und zwei Tore Rückstand aufgeholt. Gegen Wiesbaden haben wir es vom Ergebnis her nicht geschafft, uns zu belohnen. Aber ich finde, dass die gezeigte Leistung auf jeden Fall eine Steigerung war. Und das ist es, was mir Zuversicht für die kommenden Spiele gibt.“

Vor dem Auswärtsspiel beim Europokalsieger von 1974 fährt er fort: „Wir haben es jetzt mit einer Mannschaft zu tun, die genauso gestartet ist, wie wir. Deshalb wird Magdeburg sehr motiviert sein. Sie haben zu Hause das Derby gegen Halle verloren und werden versuchen, das wiedergutzumachen.“

Mit Viktoria Köln sei der 55-Jährige noch nicht da, wo er hinwolle. „Wir müssen Woche für Woche zulegen“, so Dotchev. Da einige angeschlagene, erkrankte und zuvor verletzte Spieler wieder ins Training zurückgekehrt sind, herrscht bei den Kölnern Zuversicht. Dotchev: „Wir kriegen schon etwas mehr Substanz. Deshalb hoffe ich, dass wir es am Samstag endlich schaffen, uns für unsere harte Arbeit zu belohnen, die wir hier Tag für Tag im Training leisten.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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