In der A-Junioren-Bundesliga hat Viktoria Köln am Samstag die zweite Saisonniederlage kassiert. Im Böllhoff Stadion zeigten die Höhenberger bei Arminia Bielefeld eine ansprechende Leistung, mussten sich aber am Ende mit 0:4 (0:2) geschlagen geben.

In der Anfangsphase deutete alles auf ein sehr enges Spiel hin. Die Gäste aus Köln begannen dominant und zeigten sich spielerisch verbessert. Doch die Höhenberger verstanden es nicht, sich zu belohnen. Das gelang stattdessen Arminia Bielefeld. Dildar Atmaca traf nach einem Konter in der 30. Minute zum 1:0 für die Gastgeber. Doch die Viktoria steckte den Treffer weg und präsentierte sich weiterhin selbstbewusst. Trotzdem ging es mit einem 0:2 in die Pause, denn Kevin Schacht schlug noch in der ersten Hälfte gegen Viktoria-Keeper Yannik Hasenbein zu (44.).

Wer gedacht hatte, Viktoria Köln würde jetzt aufstecken, der sah sich zunächst getäuscht. Marian Wilhelm, der Coach der Höhenberger: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen, haben aber unsere Chancen nicht nutzen können.“ Die beste Möglichkeit hatte dabei Lamin Touray, dessen Schuss zunächst an den linken und dann an den rechten Pfosten sprang. Als der Ball dann doch noch über die Linie gedrückt wurde, entschied Schiedsrichter Leroy Schott auf Abseits.

Und so kam es, wie es kommen musste: Christian Stabenau erhöhte in der 72. Minute auf 3:0 für die Arminia, Bahattin Karahan sorgte in der Nachspielzeit für das 4:0 (90. +3). „Das Ergebnis spiegelt keinesfalls den Spielverlauf wider“, resümierte Viktoria-Trainer Wilhelm nach der Partie. „Aber wir mussten heute gegen einen guten Gegner viel Lehrgeld zahlen. Jetzt gilt es, an Details zu arbeiten und einfach ein Stück weit cleverer zu werden. Unter dem Strich kann ich meiner Mannschaft von der Einstellung her nichts vorwerfen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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