Viktoria macht einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung und zieht souverän in das Viertelfinale des Landespokals ein. Beim Bezirksligisten Wahlscheider SV gewann die Mannschaft von Marian Wilhelm am Mittwochabend mit 8:0. Getroffen haben fünfmal Benjamin Zank sowie jeweils einmal Soichiro Kozuki, Vincent Carus und Leander Popp.

Vor dem Spiel: Viktoria hat als Titelverteidiger zuvor Germania Teveren (5:1) und den VfL Vichttal (2:1) geschlagen. Wahlscheid gelangen die Überraschungen gegen 2 Landesligisten: 8:7 nach Elfmeterschießen gegen Eintracht Verlautenheide, 3:1 gegen den SC Fliesteden. 

Verlauf des Spiels: Im nasskalten Wahlscheid ging die erste Halbzeit auf ein Tor. Viktoria-Keeper David Wyciok war wie seine Abwehrkollegen fast ausschließlich mit dem Spiel nach vorne beschäftigt. In der 10. Minute brachte Benjamin Zank Viktoria in Führung, er wurde steil geschickt und verwandelte souverän. Anschließend erzielte Soichiro Kozuki nach toller Flanke von Vincent Carus das 2:0 (22.). Anschließend erneut ein Kopfball – Benjamin Zank verwandelte die Ecke von Tobias Eisenhuth zum dritten Tor (27.). 

Anschließend kam Vincent Carus aus kurzer Distanz zum Schuss, 4:0 (31.). Benjamin Zank legte noch vor der Pause das 5:0 sehenswert nach (33.). Zur Pause brachte Marian Wilhelm Lucas Wolf, Leonhard Münst und Fabian Frick. Für Meiko Sponsel, Florian Engelhardt und Tobias Eisenhuth war der Arbeitstag beendet. 

In Hälfte 2 zunächst keine Treffer, Leander Popp kam zu seinem Pflichtspiel-Comeback nach langer Verletzung und auch Benjamin Avzii durfte Minuten im Profi-Dress sammeln. Keeper Wyciok war einmal gefordert, hielt mit einer Glanztat seinen Kasten sauber. Kurz vor Schluss zündete Viktoria offensiv nochmal den Turbo: Joker Avzii auf Joker Popp, 6:0 (83.). Benjamin Zank legte kurz vor Schluss nochmal zwei Treffer nach (88. + 89.). Somit im kalten Regen von Wahlscheid ein ungefährdeter Viktoria-Sieg und der Einzug ins Viertelfinale.

Viktoria-Aufstellung: David Wyciok – Meiko Sponsel (46. Fabian Fricke), Bruno Schmitt, Felix Albers, Vincent Carus – Tobias Eisenhuth (46. Leonhard Münst), Florian Engelhardt (46. Lucas Wolf) – Robin Velasco (62. Leander Popp), Raphael Ott, Soichiro Kozuki (65. Benjamin Avzii) – Benjamin Zank

Vorausblick: Weiter geht’s am Samstag mit dem Liga-Heimspiel gegen den SC Verl. Anpfiff ist im Sportpark Höhenberg um 14 Uhr. (TICKETS) Die Viertelfinal-Begegnungen des Landespokals sollen dem Rahmenterminkalender nach vom 24. bis 26. Februar 2026 stattfinden.

Viktoria – das V steht für Vussball!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show