Viktoria Köln erkämpft den Einzug ins Bitburger-Pokalfinale! Die Höhenberger setzten sich im Südstadion mit 2:1 nach Verlängerung gegen den Stadtrivalen Fortuna durch. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Maximilian Rossmann sorgte schließlich in der 111. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste, die jetzt am 29. Mai in Bonn gegen Alemannia Aachen um den Einzug in den DFB-Pokal spielen.

Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr spielten Maximilian Rossmann, Moritz Fritz und Michael Schultz. Davor agierten im Mittelfeld Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Patrick Koronkiewicz. Mike Wunderlich und Marcel Risse waren noch stärker nach vorne ausgerichtet. Lucas Cueto lief zunächst als einzige echte Spitze auf.

In der dritten Minute hatte die Viktoria die erste gute Chance: Wunderlich umspielte Keeper Kevin Rauhut, doch in letzter Sekunde spritzte ein Abwehrbein dazwischen. In der zehnten Minute nahm Wunderlich eine Hereingabe von Handle direkt, doch das Leder wurde ausgerechnet von Mitspieler Cueto von der Linie gekratzt. Auch die Fortuna hatte Gelegenheiten. Gerade wenn sich Schussmöglichkeiten ergaben, versuchten die Südstädter ihr Glück.

Nach 22 Minuten musste Mielitz das erste Mal zupacken: Suheyel Najar zog im Sechzehnmeterraum aus halblinker Position ab. Sein Schuss wurde abgefälscht und war letztlich ungefährlich. In der 27. Minute versuchte es die Nummer 21 der Gastgeber von der Strafraumkante mit einem Schlenzer, der links nur knapp am Viktoria-Gehäuse vorbeiging. Die Fortuna schien jetzt am Drücker zu sein.

In der 38. Minute kam Mike Owusu mit dem rechten Fuß vor dem Viktoria-Gehäuse an den Ball und zog ab. Allerdings war Mielitz zur Stelle. Zwei Minuten später kam Fritz auf der anderen Seite zum Kopfball – das Leder landete links neben dem Tor. 120 Sekunden danach prüfte Lorch Keeper Rauhut mit einem Flachschuss. Es folgte ein Konter der Gastgeber: Und Najar überwand Mielitz zur 1:0-Führung. Halbzeit!

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Nach der Pause brachte Janßen mit Michael Seaton einen weiteren Stürmer für Mittelfeldmann Lorch in die Begegnung. Und die Höhenberger agierten druckvoller. Dafür sorgte auch Seaton, der in der 50. Minute nach Zuspiel von Niklas May abzog. Allerdings bekam Rauhut das abgefälschte Leder unter Kontrolle. Die Viktoria dominierte in der Folge die Partie – doch es fehlte die Durchschlagskraft.

Das änderte Fritz in der 68. Minute. Der inzwischen ins Mittelfeld aufgerückte Spieler nahm einen Abpraller direkt auf und zog trocken mit rechts aus 25 Metern ab – 1:1. Der Ball schlug links im Fortuna-Gehäuse ein. In der 81. Minute schlenzte Seaton das Leder in Richtung unteres, rechtes Eck, doch Rauhut parierte. Fünf Minuten später hatte die Viktoria Glück: Ein abgefälschter Schuss von Jean-Marie Nadjombe streifte die Latte. Somit ging es in die Verlängerung!

In dieser waren beide Teams zunächst auf Sicherheit bedacht. Die Höhenberger wurden aber von Minute zu Minute dominanter. Die Gastgeber lauerten nur noch auf Kontermöglichkeiten. In der zweiten Hälfte der Verlängerung war Rossmann nach einem Wunderlich-Eckball mit der Hacke da und traf ins Tor – 2:1 für die Viktoria. Die Fortuna lief noch einmal an, aber ohne Erfolg. Es blieb beim Sieg der Höhenberger.

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Aufstellung: Sebastian Mielitz – Maximilian Rossmann, Moritz Fritz, Michael Schultz – Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch (46. Michael Seaton), Patrick Koronkiewicz (32. Niklas May, 116. Luca Stellwagen) – Mike Wunderlich, Marcel Risse – Lucas Cueto (91. Youssef Amyn)

Tore: 1:0 Suheyel Najar (45.), 1:1 Moritz Fritz (68.), 1:2 Maximilian Rossmann (111.)

Gelbe Karten:

Fortuna Köln: Mike Owusu (34.), Pascal Itter (77.), Nico Ochojski (88.)

Viktoria Köln: Moritz Fritz (64.), Michael Seaton (116.)

Zuschauer: –

Viktoria – das V steht für Vussball!

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