Workshops gegen Diskriminierung und Antisemitismus

Sport verbindet. Sport baut Brücken, Sport fördert das Füreinander. Umso wichtiger ist es, schon die jungen Nachwuchsfußballer an das Thema heranzuführen. So haben die A- und B-Junioren von Viktoria Köln Anfang Dezember gemeinsam mit dem Präventionsprojekt „Zusammen1“ von MAKKABI Deutschland Workshops absolviert.

Dabei sollten die NLZ-Spieler von der Schäl Sick im Bezug auf Demokratie, Diskriminierung und Antisemitismus sensibilisiert werden. Die interaktiv und spielerisch gestalteten Workshops fanden im Rahmen des vom Bundesministerium des Innern (BMI) geförderten Projekt „Fußball Verein (t) gegen Rassismus“ statt. Dort ist Viktoria Köln einer von vier Pilotstandorten und Zusammen1 Netzwerkpartner.

Lisa Schiepan (Nachhaltigkeit & CSR): „Mit dem Team von Zusammen1 haben wir einen starken Partner in unserem Netzwerk. Wir schätzen das Engagement der Bildungsreferent:innen sehr und bedanken uns für die Vermittlung der wertvollen Inhalte bei den Workshops.“

Mittels spielerischer Methoden wie Quiz, Memory oder Meinungsbarometer kamen die Bildungsreferent:innen Ferdinand Hasselbeck, Samantha Bornheim und Mortimer Berger von Zusammen1 mit den Viktoria-Nachwuchskickern ins Gespräch. Dabei wurden die Schäl-Sick-Jungs auch für die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus im Fußball sensibilisiert.

Doch die Spieler hörten nicht nur zu, sie berichteten auch von eigenen Erfahrungen mit Diskriminierungen auf und neben dem Platz. Gemeinsam wurden Handlungsoptionen erarbeitet, wie auf diskriminierende Vorfälle adäquat reagiert werden kann.

Mortimer Berger (Zusammen1): „In allen drei Teams war für uns schnell erkennbar, dass sich die Jugendlichen bereits mit dem Thema Diskriminierung auseinandergesetzt haben. Wir haben sofort gespürt, dass bei der Viktoria Vielfalt und Toleranz aktiv gelebt werden und Coaches, Staff sowie Vereinsverantwortliche für demokratische Werte im Fußball einstehen.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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