Warten auf Fortsetzung statt letztem Saison-Heimspiel!

Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre! Denn wenn es die Corona-Pandemie nicht gegeben hätte, würde an diesem Wochenende das letzte Viktoria-Heimspiel der Drittliga-Saison 2019/2020 stattfinden. Zu Gast wären die Würzburger Kickers, die den Höhenbergern im Hinrundenspiel am 18. Spieltag eine bittere Niederlage bescherten.

Durch den 3:1-Erfolg am 7. Dezember 2019 in der FLYERALARM Arena zogen die Franken damals in der Tabelle an den Kölnern vorbei, die damit auf den 16. Tabellenplatz abrutschten. Dabei hatte es so gut für die Mannschaft von Pavel Dotchev angefangen. In der 46. Minute sorgte Albert Bunjaku nach Vorlage von Simon Handle für die Viktoria-Führung.

Aber er war die Zeit, in der bei den Höhenbergern nicht viel zusammenlief. Patrick Sontheimer traf in der 52. Minute mit dem linken Fuß zum Ausgleich. Sebastian Schuppan stocherte das Leder zwölf Minuten später aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung der Franken über die Linie. Und in der 75. Minute traf Luca Pfeiffer per Kopfball zum 3:1.

Inzwischen können beide Teams etwas entspannter auf die Tabelle schauen. Denn als Mitte März der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurde, belegte Würzburg Rang zehn und Köln Platz zwölf. Doch der Klassenerhalt ist damit längst noch nicht gesichert. Die Viktoria trennen lediglich drei Punkte von einem Abstiegsplatz.

Wie das letzte Heimspiel im Sportpark Höhenberg wohl ausgegangen wäre, darüber kann im Moment nur spekuliert werden. Gleiches gilt über den Zeitpunkt eines möglichen Nachholtermins. Zwar berichten verschiedene Medien, dass die Saisonfortführung der 3. Liga als beschlossene gilt. Aber offiziell bestätigte Termine gibt es noch nicht.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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