Viktoria wartet in diesem Jahr weiter auf Heimsieg

Viktoria Köln kann zu Hause in diesem Jahr einfach nicht gewinnen. Im Nachholspiel gegen den 1. FC Magdeburg kassierten die Höhenberger am Dienstag eine 2:4-Niederlage, sodass sie weiter mitten im Abstiegskampf stecken. Für die Gastgeber trafen Kai Klefisch (19.) und Mike Wunderlich (83.), für Magdeburg waren Andreas Müller (37.), Kai Brünker (39.), Raphael Obermair (54.) und Baris Atik (80.) erfolgreich. 

Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr ließ er Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auflaufen. Kai Klefisch und René Klingenburg spielten zunächst auf der Sechserposition. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Marcel Risse bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele begann als vorderste Spitze.

Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Die erste Gäste-Gelegenheit gab es in der sechsten Minute. Doch ein Kopfball von Adrian Malachowski wurde zur sicheren Beute für Mielitz. Nur 60 Sekunden später gab es die erste gute Chance für die Gastgeber: Viktoria-Kapitän Wunderlich zielte bei seinem 19-Meter-Freistoß knapp neben das Tor.

In der zwölften Minute hatte Alexander Bittroff eine Gelegenheit, doch er traf den Ball nicht richtig. Danach kam Simon Handle für die Kölner aussichtsreich im Strafraum der Magdeburger ans Leder. Allerdings ging sein Versuch deutlich über das Gehäuse von Morten Behrens (17.). Nur 60 Sekunden später zog Wunderlich aus 15 Metern ab, doch der FCM-Schlussmann lenkte den Ball über seinen Kasten.

 

 

In der 19. Minute gab es beim anschließenden Eckstoß ein Getümmel im Magdeburger Strafraum. Klefisch behielt die Übersicht und köpfte den Ball aus halbrechter Position zum 1:0 über die Linie. Der Führungstreffer schien der Viktoria Sicherheit zu geben, doch in der 37. Minute traf Andreas Müller aus sieben Metern zum 1:1. Nur 120 Sekunden danach folgte das 1:2 durch Kai Brünker. Damit ging es in die Pause.

Die Viktoria startete zunächst unverändert in die zweite Hälfte. Und die Gastgeber schienen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, aus der Kabine zu kommen. Die erste Gelegenheit hatten allerdings die Gäste. Doch Florian Kath zog seinen Linksschuss aus 16 Metern rechts am Tor von Mielitz vorbei (51.). Drei Minuten später setzte sich Raphael Obermair an der Strafraumgrenze durch und traf mit rechts zum 3:1 für den FCM.

Mit Albert Bunjaku und Kevin Holzweiler (für Klingenburg und Risse) brachte Olaf Janßen ab der 58. Minute frische Offensivkräfte in die Begegnung. Und die Höhenberger wurden jetzt druckvoller. So kam Bunjaku schnell zu einer Möglichkeit. Allerdings hielt Behrens seinen Rechtsschuss aus zehn Metern (63.). In der 70. Minute scheiterte Handle aus der Distanz, sein Versuch ging über den Kasten.

In der Schlussviertelstunde bekamen die Höhenberger deutlich mehr Spielanteile. Und Bunjaku hatte in der 79. Minute Pech: Behrens klärte seine Eckball-Direktabnahme mit einem herausragenden Reflex. Baris Atik machte quasi im Gegenzug den Sack zu und traf zum 1:4 (80.). Damit war die Partie gelaufen. Zwar glückte Wunderlich mit einem schönen Freistoßtreffer noch das 2:4, doch die Ergebniskorrektur kam zu spät.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, René Klingenburg (58. Albert Bunjaku) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Marcel Risse (58. Kevin Holzweiler) – Timmy Thiele

Tore: 1:0 Kai Klefisch (19.), 1:1 Andreas Müller (37.), 1:2 Kai Brünker (39.), 1:3 Raphael Obermair (54.), 1:4 Baris Atik (80.), 2:4 Mike Wunderlich (83.)

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Kai Klefisch (30.), Mike Wunderlich (45.), Maximilian Rossmann (81.)

1. FC Magdeburg: Jürgen Gjasula (83.) 

Zuschauer: –

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

 

 

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show