Viktoria-Urgestein Daniel Merten übernimmt Frauen-Mannschaft

Daniel Merten ist ab sofort neuer Trainer der Viktoria-Frauen. Der Leiter von Viktorias Vussballschule führt die Mannschaft künftig gemeinsam mit Co-Trainerin Julie van Vügt. 

Nach der Trennung von Marcus Rottkirchen Ende Oktober hatte van Vügt die Mannschaft gemeinsam mit der Sportlichen Leiterin Marina Buschinski interimsweise trainiert. Nun freut sich Buschinski über die schnelle Nachbesetzung des Cheftrainer-Postens mit Daniel Merten: 

„Wir sind froh, mit Daniel eine kurzfristige, aber zugleich nachhaltige Lösung gefunden zu haben“, so die 36-Jährige. „Neben der Tatsache, dass er ein Viktoria-Urgestein ist und seine fußballerische Kompetenz über Jahre in der Vussballschule sowie dem NLZ bewiesen hat, ist er sehr motiviert, die Entwicklung der Mannschaft gemeinsam mit Julie van Vügt fortzuführen.“

Daniel Merten ist seit 2015 Teil des Vereins, leitet seit 2017 erfolgreich Viktorias Vussballschule und hat unter anderem als Chef-, Co- und Techniktrainer weitere Erfahrungen im Nachwuchsleistungszentrum gesammelt. Nun freut sich Merten auf die neue Aufgabe bei den Viktoria-Frauen. 

„Ich freue mich sehr, die bevorstehenden Aufgaben gemeinsam mit den Spielerinnen anzugehen. Und darauf, jede Einzelne von ihnen sowie die Mannschaft auf und neben dem Platz weiterzuentwickeln.“, so Merten.

Auch seine Co-Trainerin, Julie van Vügt, schaut optimistisch auf die Zusammenarbeit: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass Daniel uns als Cheftrainer verstärkt. Mit ihm habe ich bereits in der Vussballschule zusammenarbeiten dürfen. Ich schätze ihn als einen sehr kompetenten und umgänglichen Trainer, der sehr viel Erfahrung und Wissen mitbringt. Daher freue ich mich, als Co-Trainerin an seiner Seite zu stehen und gemeinsam den Frauenfußball bei Viktoria weiterzuentwickeln.“

Die Zielvorgabe ist dabei für Buschinski unverändert: „Das Saisonziel ist weiter klar, wir wollen den erneuten Aufstieg. Wir wollen den Flow mit in die letzten beiden Spiele des Kalenderjahres nehmen und nach der Winterpause weiter angreifen für das gemeinsame Ziel.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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