Der FC Viktoria Köln hat auch das dritte Vorbereitungsspiel zur neuen Saison gewonnen. Das Team von Trainer Pavel Dotchev setzte sich am Freitagabend im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig mit 5:0 (2:0) beim 1. FC Lok durch. Nach dem 4:1 bei Germania Windeck und dem 4:0 gegen die zweite Mannschaft der Viktoria war es der dritte Erfolg im dritten Testspiel.

Gegen die Gastgeber aus der Regionalliga Nordost erwischten die Höhenberger bei sonnigem Wetter einen Auftakt nach Maß. Bereits in der zweiten Minute sorgte Mike Wunderlich nach einem Fehler der Gastgeber für die Führung. Noch vor der Halbzeitpause baute Viktorias Kapitän die Führung mit einem wunderschönen Freistoßtreffer zum 2:0 (31.) aus.

Auch in der zweiten Hälfte ließen die Gäste aus Köln nicht nach. Sven Kreyer (64.) und Simon Handle (78.) erhöhten auf 4:0, ehe es in der Schlussminute noch einen Strafstoß für den Drittliga-Aufsteiger gab. Der gefoulte Kreyer trat selbst zum Elfmeter an und versenkte den Ball zum 5:0.

„Das war ein gelungenes Testspiel“, zeigte sich Viktoria-Coach Pavel Dotchev zufrieden. „Trotz unseres frühen Tores haben wir uns gegen die gut sortierten Leipziger zunächst schwergetan, haben dann aber immer besser ins Spiel gefunden. Die Art und Weise, wie wir gespielt und Trainingsinhalte umgesetzt haben, hat mir schon gut gefallen.“

Am Samstag wird Viktoria das Trainingslager in Aschersleben beenden und nach Köln zurückreisen. Das nächste Testspiel findet am 3. Juli am Platz an der Sövener Straße in Hennef (Beginn: 18.30 Uhr) statt. Dort treffen die Kölner auf die Mannschaft vom Bonner SC (Regionalliga West).

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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